Vorsicht vor Guilbert Deutschland Rechnung
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Maren Keller, Fr, 23. Dez. 2016
in Aktuelles

Vorsicht vor Guilbert Deutschland Rechnung

Trojaner im Anhang

Wieder einmal werden gefälschte Rechnungen verschickt, dieses Mal angeblich von Guilbert Deutschland GmbH. Doch Vorsicht. Im Anhang der Guilbert Deutschland Rechnung versteckt sich ein fieser Trojaner. Absender der Rechnung soll die deutsche Firma aus Günzburg sein.

Doch tatsächlich missbrauchen Betrüger den Namen der Firma, um an Geld zu kommen. Worum es genau geht, erklären wir euch.

Auffällig ist zunächst einmal, dass es die Firma Guilbert Deutschland GmbH tatsächlich gibt. Außerdem haben die Betrüger auch die korrekte Firmenadresse übernommen hat. Bei genauerem Hinsehen fällt allerdings auf, dass die angegebene Telefonnummer nicht zur Adresse in Bayern passt. Die Vorwahl 05954 gehört nicht ins bayrische Günzburg.

Guilbert Deutschland

Im Namen seriöser Firmen versuchen Betrüger zurzeit wieder vermehrt, an Geld zu kommen.

Guilbert Deutschland ist nicht der wahre Absender

Gebt ihr den Firmennamen in einer Suchmaschine ein, bekommt ihr zwei Informationen: Guilbert Deutschland ist im Bundesfirmenregister eingetragen und wurde 2003 von Feha Bürotechnik übernommen. Damit steht fest, dass Guilbert Deutschland nicht der Absender der Betrugs-E-Mails ist. Die Polizei schreibt dazu: „Die Cyberkriminellen benutzen als Firmenname im Briefkopf der Rechnung tatsächlich existierende Firmen aus ganz Deutschland“.

In der Rechnung sind außerdem persönliche Daten der Empfänger eingearbeitet – Name und Anschrift der Empfänger stimmen. Dadurch wird versucht, den Betrugsversuch glaubhafter zu machen. Vor allem sollt ihr als Empfänger eingeschüchtert und dazu verleitet werden, den Link anzuklicken. Die Rechnungsbeträge variieren von wenigen Euro bis zu sechsstelligen Euro-Summen. Bei den Rechnungen handelt es sich um angeblich getätigte Käufe von Hardware und Softwarelizenzen.

E-Mail mit gefälschter Rechnung löschen

Am Ende der Rechnung, die in freundlichem blau/weiß daher kommt, wird der Empfänger aufgefordert, auf das Feld „Rechnung herunterladen“ zu klicken. Wie dringlich dieser Hinweis ist, erkennt ihr an der roten Schriftfarbe. Damit versuchen die Betrüger, euch einen Virus, einen Trojaner oder im schlimmsten Fall Ransomware auf den Rechner zu spielen. Deshalb solltet ihr solche E-Mails am besten sofort löschen.

Habt ihr tatsächlich ein Hardware oder Softwareprodukt erworben und seid euch unsicher, was nun zu tun ist, dann erkundigt euch direkt bei der Firma, bei der ihr das Produkt erworben habt. Klickt aber in keinem Fall den Link in der E-Mail an.

Solltet ihr den Betrügern doch in die Falle getappt sein, habt ihr den Link angeklickt oder den Anhang heruntergeladen, dann kommt schnell zu eurem PC-SPEZIALIST vor Ort. Mit einer Systemprüfung und dem Sicherheits-Check finden unsere Techniker jeden Wurm, Virus und Trojaner, den er dank Virenentfernung komplett löschen kann. Anschließend kann unser Techniker euren Rechner mit einer Antivirus-Software auf den neuesten Stand bringen.

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