Thomas-Cook-E-Mail erhalten?
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Maren Keller, Mo, 30. Sep. 2019
in Aktuelles

Thomas-Cook-E-Mail erhalten?

Phishing statt Erstattung der Reisekosten droht

Ihr habt es vermutlich mitbekommen: Der Reiseveranstalter Thomas Cook hat Insolvenz angemeldet. Viele Kunden können deshalb ihre gebuchte Reise nicht antreten. Jetzt springen Betrüger auf den Zug auf und versuchen, Kunden um ihr Geld und ihren guten Namen zu bringen, indem sie eine Thomas-Cook-E-Mail versenden. 

Was ihr tun müsst, wenn ihr eine solche E-Mail bekommt, erfahrt ihr bei uns.

Thomas-Cook-Pleite – wer ist betroffen?

Von der Thomas-Cook-Pleite sind zahlreiche Reisende betroffen. Zwar sei mittlerweile die Rückholung der Urlauber aus ihren Urlaubsgebieten geregelt und organisiert, zukünftige Reisen mit Abreise bis 31. Oktober können aber nicht angetreten werden. Was mit Reisen ist, die später als der 31. Oktober beginnen, ist noch unklar. Von der Pleite des Reiseveranstalters sind die Marken Thomas Cook Signature, Thomas Cook Signature Finest Selection, Neckermann Reisen, Öger Tours, Bucher Reisen und Air Marin betroffen, wie es auf der offiziellen Homepage heißt.

Zurzeit läuft das Insolvenzverfahren, „um die Weichen für eine Neuaufstellung des Geschäfts zu stellen“, wie Thomas Cook mitteilt. Nicht genug, dass Kunden ihre Reisen nicht antreten können, nun versuchen auch Kriminelle, ihren Nutzen aus der Insolvenz zu ziehen. Sie verschicken aktuell eine augenscheinliche Thomas-Cook-E-Mail. Thomas Cook hat mit dem Versand der E-Mail allerdings nichts zu tun.

Screenshot der gefährlichen Thomas-Cook-E-Mail.

Wer eine solche E-Mail bekommt, sollte sie einfach löschen. Foto: Screenshot

Thomas-Cook-E-Mail erhalten – was tun?

Ihr habt eine Thomas-Cook-E-Mail erhalten? Dann könnte es sein, dass es sich um eine gefährliche Phishing-E-Mail handelt. Der Absender ist laut E-Mail „Thomas Cook Buchhaltung“ und der Betreff lautet „Wichtig: Erstattung Ihrer Thomas-Cook-Reise“. Auch wenn die E-Mail wie eine offizielle Thomas-Cook-Nachricht aussieht – sie ist es nicht. Thomas Cook selbst warnt unter anderem auf Twitter vor der Nachricht und betont: „Thomas Cook hat zu keiner Zeit E-Mails dieser Art an Kunden verschickt. Bitte ignorieren Sie diese Mails und löschen diese.“

In der E-Mail werdet ihr aufgefordert, unter anderem Kreditkartennummern bekannt zu geben, damit euch eure Reisekosten erstattet werden können. Auch eine Kopie eures Reisepasses inklusive der gut sichtbaren Unterschrift sollt ihr angeben. In der E-Mail findet ihr einen Link, den ihr anklicken sollt, um eure Angabe zu tätigen.

Phishing droht

Wenn ihr eine solche E-Mail bekommen habt, dann solltet ihr sie unbeachtet in den Papierkorb verschieben. Klickt keinesfalls auf den Link und gebt schon gar nicht eure persönlichen Daten bekannt. Die E-Mail stammt nicht von Thomas Cook, sondern von Betrügern, die nur eines im Sinn haben: gutgläubigen Menschen mithilfe der Kreditkartennummern das Konto leerzuräumen, bzw. in eurem Namen zu shoppen, Konten zu eröffnen und Verbrechen zu begehen, die euch jede Menge Ärger einbringen.

Was Phishing genau ist und wie es funktioniert, erfahrt ihr in unserem Ratgeber Was ist Phishing. Und auch bei uns im Blog könnt ihr jede Menge über verschiedene Phising-Versuche per E-Mail nachlesen. Seid ihr bereits Opfer eines Phishing-Versuchs geworden, kommt zu PC-SPEZIALIST vor Ort und lasst euren Rechner auf mögliche Sicherheitslücken prüfen. Voll umfänglichen Schutz bekommt ihr bei uns mit dem Eins-für-Alles-Paket. Datensicherheit, Virenschutz und Updates sind in einem Paket zusammengefasst und bieten einen Rundum-sorglos-Schutz beim Surfen.

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