Rufnummernportierung
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Maren Keller, Di, 28. Apr. 2020
in Aktuelles

Rufnummernportierung

Kosten für Rufnummernmitnahme sinken

Wer kennt das nicht? Ihr habt wegen eines Vertragswechsels eine neue Handynummer und könnt sie euch partout nicht merken. Doch irgendwie müsst ihr euch an die neue Nummer gewöhnen. Oder für eine Rufnummernportierung tief in die Tasche greifen. 

Nun hat die Bundesnetzagentur dieser Abzocke einen Riegel vorgeschoben. Alle Infos bei uns.

Rufnummernportierung – warum ist das nötig?

Notwendig ist die Rufnummernportierung nicht. Aber äußerst praktisch. Denn wer will sich schon alle zwei Jahre (oder bei kürzeren Verträgen noch öfter) eine neue Handynummer merken müssen? Oder wer will ständig einen Zettel mit der neuen Handynummer in der Hosentasche haben müssen? Deshalb ist die Rufnummernmitnahme einfach nur praktisch. Allerdings war sie bislang immer recht teuer. Bis zu 30 Euro wurden je nach Anbieter fällig.

Das hat sich mittlerweile geändert. Eigentlich war es schon seit Mitte Februar von der Bundesnetzagentur gewollt, dass die Mobilfunkanbieter ihre Endkundenentgelte – wie sie bürokratisch so schön heißen – absenken. Das hat die Mehrheit der Anbieter getan, die großen Anbieter sind allerdings nicht aktiv geworden.

Sie ließen sich das Mitnehmen der Rufnummern weiterhin mehr als fürstlich bezahlen. So war für die Rufnummernmitnahme bei O2 eine Gebühr in Höhe von 29,85 Euro fällig, bei Telefonica-Blau von 24,95 Euro und bei 1&1 Drillisch je nach Marke von bis zu 29,95 Euro. Die Bundesnetzagentur hat die Absenkung der Rufnummernportierung deshalb angeordnet.

Lachendes Mädchen mit Handy telefoniert - Rufnummernportierung. Bild: Pixabay

Die Rufnummernportierung ist zur Freude der Kunden deutlich günstiger geworden. Bild: Pixabay

Rufnummer mitnehmen wird deutlich günstiger

Die Möglichkeit, dass ihr eure Handynummer bei einem Anbieterwechsel mitnehmt, ist gesetzlich vorgeschrieben. Uneinigkeit herrschte allerdings darüber, wie teuer dieser Service für den Kunden sein darf. Die Bundesnetzagentur will erreichen, dass die Anbieter ihren Kunden nur die tatsächlichen Kosten in Rechnung stellen dürfen. Doch wie hoch sind diese Kosten? Das sehen die Anbieter unterschiedlich, laut Netzagentur liegen die Kosten bei maximal 6,82 Euro.

Wegen der Anordnung durch die Bundesnetzagentur sind nun aber auch die genannten Anbieter verpflichtet, das Mitnehmen der Rufnummer günstiger anzubieten. Und zwar deutlich. So hat die Bundesnetzagentur verfügt, dass der Preis für die Portierung maximal 6,82 Euro inklusive Mehrwertsteuer betragen darf.

Verlangen die Anbieter von ihren Kunden bei der Portierung weiterhin höhere Kosten, drohen saftige Strafen. Ziel der Bundesnetzagentur ist, dass Kunden leichter ihren Mobilfunkanbieter wechseln können und nicht wegen der teuren Rufnummernmitnahme bei einem Anbieter bleiben.

Rufnummernportierung geht auch kostenlos

Übrigens ist es auch möglich, die Rufnummer kostenlos bei einem Vertragswechsel mitzunehmen, schreibt tarifhaus. Es gibt mittlerweile Anbieter, die die Kosten für die Rufnummernportierung erstatten. Das ist aber die Ausnahme.

Auch die Bundesnetzagentur überlässt den Mobilfunkanbietern die Preisgestaltung für Rufnummernmitnahme – bis zu einer Höhe von 6,82 Euro ist alles möglich. Wenn ihr unsicher seid, zu welchem Anbieter ihr wechseln möchtet, weil ihr nicht wisst, welcher Anbieter eine gute Netzabdeckung bietet, dann informiert euch bei uns im Blog. Wir haben das Mobilfunknetz getestet. Was ihr tun könnt, wenn eure Handyrechnung falsch ist, erfahrt ihr ebenfalls bei uns.

Und wenn ihr Hilfe bei der Einrichtung eures Smartphones benötigt oder ihr Unterstützung bei der DSL-WLAN-Einrichtung braucht, dann kommt zu eurem PC-SPEZIALIST vor Ort. Er ist nicht nur mit zahlreichen Services für euch da, sondern hilft auch bei notwendigen Smartphone-Reparaturen.

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