Netflix kostenlos testen
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Maren Keller, Fr, 21. Aug. 2020
in Aktuelles

Netflix kostenlos testen

Netflix passt sich Disney+ an, Probemonat gibt’s nicht mehr

Die Neuigkeit schlägt ein wie eine Bombe: Netflix kostenlos testen – das war mal. Still und heimlich hat der Streaming-Dienst die Möglichkeit, Netflix 30 Tage kostenlos zu testen, abgeschafft.

Auch bei Disney+ gibt es keine Möglichkeit des kostenlosen Testens – bei beiden Diensten gibt es also nur noch die bekannte Katze im Sack.

Netflix kostenlos testen – ein guter Service

Wer kauft schon gern die Katze im Sack? Vermutlich niemand und daher war die Möglichkeit, Netflix kostenlos testen zu können ein faires Angebot für Streaming-Interessenten. Immerhin 30 Tage lang konnten sie Netflix auf Herz und Nieren testen und dabei überlegen, ob das Angebot an Serien und Filmen zu den eigenen Fernsehvorlieben passt.

Mit immerhin 192 Millionen Nutzern weltweit scheint vielen das Netflix-Angebot zuzusagen, Amazon Prime kommt auf 150 Millionen Nutzer, Disney+ streamen immerhin schon 50 Millionen Menschen.

Auch Amazon Prime kostenlos testen ist problemlos möglich. Amazon schreibt dazu, dass „Neue Mitglieder […] Amazon Prime 30 Tage gratis nutzen [können]. Sie können während des Gratiszeitraums alle Vorteile nutzen, die auch zahlenden Mitgliedern zur Verfügung stehen“. Kündigen Sie den Testzeitraum nicht, geht der Probemonat automatisch in ein Abo über.

Netflix kostenlos testen: Bildschirm mit Netflix-Auswahlseite, im Vordergrund eine Hand mit Fernbedienung. Bild: Pixabay

Filme und Serien streamen ist weiterhin äußerst beliebt. Bild: Pixabay

Netflix zieht nach: kein Probemonat mehr

So war es bislang auch bei Netflix – bis Disney+ im März 2020 auf den Markt kam und zur starken Konkurrenz wurde. Disney+ bot von Beginn an nur eine Testwoche an. Das Prinzip: Sieben Tage prüfen und probieren und innerhalb dieser Zeit kündigen, sollte einem der Streamingdienst nicht zusagen. Nach nur drei Monaten aber stellte Disney+ den kostenlosen Testzeitraum ein. Seitdem muss man sofort ein Abo abschließen.

Und Netflix zieht jetzt nach. Auf der Startseite ist von einem Netflix-Probemonat keine Rede mehr, stattdessen werden Sie aufgefordert, Ihre E-Mail-Adresse einzugeben und die Mitgliedschaft zu beginnen. Netflix kostenlos testen – das war einmal. Wir dürfen gespannt sein, ob auch Amazon Prime bald die Möglichkeit abschafft, Amazon Prime kostenlos zu testen, und damit ebenfalls nachzieht.

Netflix kostenlos testen: Screenshots mit sich verändernden Button der Netflix-Seite. Bild: Screenshots Netflix/Montage PC-SPEZIALIST.

Auf einigen Netflix-Seiten findet sich beim erstmaligen Aufruf noch der Button zum kostenlosen Testen (links). Bei weiteren Aufrufen allerdings nicht mehr (rechts). Bild: Screenshots Netflix/Montage PC-SPEZIALIST

Netflix testen geht nicht mehr

Auf der entsprechenden FAQ-Seite findet sich beim ersten Aufrufen zwar noch der Button „30 Tage kostenlos ausprobieren“, doch wenn Sie den anklicken, können Sie lediglich Ihr Wunsch-Abo abschließen. Ein weiteres Mal zeigt sich der Button nicht, stattdessen heißt er bei einem weiteren Aufruf „Jetzt Netflix-Mitglied werden“. In den FAQs steht es ebenfalls: „Ein kostenloser Probezeitraum ist nicht verfügbar, Sie können sich aber trotzdem registrieren und die vielen Vorteile genießen, die Netflix Ihnen bietet. […] Wählen Sie Ihr bevorzugtes Abo und registrieren Sie sich bei Netflix!“

Anders in Österreich, der Schweiz oder den USA, denn hier gibt es weiterhin den kostenlosen Probemonat. Das bedeutet, das kostenlose Netflix testen ist nicht global abgeschafft worden, sondern lediglich in einigen Ländern. Allerdings werden im Gegenzug unter anderem in Österreich die Abo-Preise erhöht.

Ruckelt bei Ihnen das Bild, wenn Sie streamen? Das könnte an einer schlechten Internetverbindung liegen. Wenden Sie sich an den PC-SPEZIALIST in Ihrer Nähe und lassen Sie sich von unseren Experten bei der Router- und WLAN-Einrichtung helfen.

1 Kommentar

  1. MarkusLudwig sagt:

    Sehr schade drum, aber ließ sich halt auch sehr leicht ausnutzen ^^
    Nachvollziehbarer Schritt.

    LG Markus von Techbook

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