Neue Funktion: Apple Wo ist

Neue Funktion: Apple Wo ist

Ortung von Drittanbieter-Zubehör möglich

Nutzer lieben ihn; den Dienst Apple Wo ist. Ist eines der Apple-Produkte nicht aufzufinden, können diese ganz leicht mit der App lokalisiert werden. Kürzlich kam eine neue Funktion auf den Markt. 

Fortan können Sie auch Zubehör von Drittanbietern mit dem Ortungssystem finden. Was die neue Funktion mit sich bringt, erfahren Sie bei uns.

Allgemeines: Apple Wo ist

2010 führte der Konzern die Funktion „Find my iPhone“ ein, um vermisste oder geklaute Geräte orten zu können. Eine anschließende Erweiterung des Dienstes ermöglichte es, dass Freunde mithilfe von „Find my Friends“ lokalisiert werden konnten.

Seit die Betriebssystemversion iOS 13 auf dem Markt ist, sind beide Ortungsfunktionen jedoch in einem Dienst, dem heutigen „Wo ist“ („Find my“), verknüpft. Auf einer digitalen Karte ist es möglich, die konzerneigenen Produkte wie MacBooks, iMacs, iPads, AirPods-Kopfhörer sowie die Apple Watch zu lokalisieren.

Außerdem können Sie im Falle eines Diebstahls Ihre Geräte in den Verloren-Modus versetzen. Dieser hilfreiche Service sperrt die Geräte unmittelbar für unbefugte Dritte und macht sie unzugänglich. Darüber hinaus ist es möglich, Daten per Fernzugriff zu löschen, wenn das Gerät unwiederbringlich verloren ist.

Apple Wo ist. Vernetzte Welt von oben. Bild: Pixabay

Apple Wo ist! Auf der ganzen Welt verknüpft. Bild: Pixabay

Geräte per Bluetooth orten

Apple nutzt ein Crowdsources-Netzwerk aus zig Millionen Apple-Geräten in aller Welt. Diese Geräte können anhand von der drahtlosen Bluetooth-Technologie nicht auffindbare Geräte in der näheren Umgebung ausfindig machen und deren ungefähren Standort an den Eigentümer übermitteln.

Somit ist es möglich, verloren gegangene Geräte zu orten, ohne dass Sie über eine eigene Internetverbindung verfügen müssen. Damit die Standorte und die Informationen für niemanden, auch nicht für den Konzern selbst oder Dritthersteller, sichtbar sind, ist der komplette Ortungsprozess Ende-zu-Ende verschlüsselt sowie anonymisiert.

Was bringt Apple Wo ist mit sich?

Apple öffnet sein Wo-ist-Lokalisierungssystem für Drittanbieter. Das bedeutet, dass ab sofort nicht mehr nur konzerneigene Geräte ortbar sind, sondern auch die von Drittanbietern.

Bestimmte E-Bikes des niederländischen Herstellers Vanmoof gehören beispielsweise zu den neuen Produkten, die mit dem Apple-Dienst kompatibel sind. Darunter fallen die Modelle der Vanmoof-Pedelecs der S3- und X3-Serie. Ältere Modelle der beiden Serien entsprechen nicht den Apple-Anforderungen und sind deshalb inkompatibel.

Weitere Drittanbieter-Produkte sind die In-Ear-Kopfhörer Soundform Freedom True Wireless von Belkin sowie der Ortungschip One Spot der Firma Chipolo. Letzterer kann zur Lokalisierung von Gegenständen wie Schlüsselbunden, Koffern, aber auch bis hin zu Haustieren eingesetzt werden. Apple verspricht, dass weitere kompatible Produkte in Kürze folgen.

Damit Sie den Dienst nutzen können, benötigen Sie entweder ein iPhone oder iPad Touch mit mindestens der Betriebsversion iOS 14.3, ein iPad mit iPadOS 14.3 oder neuer oder einen Mac mit MacOS Big Sur 11.1. Zudem müssen Sie in der iCloud die Funktion „Wo ist?“ aktiviert haben.

Apple Wo ist. Gezeichnetes Handy mit einem Ortungsprozess und einer Lupe. Bild: Pixabay

Apple Wo ist. Geräte schnell wiederfinden! Bild: Pixabay

Lokalisierung mithilfe von PC-SPEZIALIST

Wollen Sie die neue Funktion von Apple nutzen, aber Ihr Gerät verfügt nicht über die erforderliche Software? Oder Ihr iPad oder MacBook ist defekt und müsste vorab repariert werden, bevor Sie Ihre Geräte lokalisieren können? Dann kontaktieren Sie das kompetente Team von PC-SPEZIALIST ganz in Ihrer Nähe. Unsere IT-Experten beraten Sie vor Ort umfangreich zu Lösungsmöglichkeiten und stehen Ihnen bei Fragen zur Verfügung.

Gehören Sie der Gruppe von Menschen an, die andauernd etwas verlegen und den Lokalisierungsdienst von Apple dementsprechend regelmäßig verwenden müssen? Was halten Sie von der Erweiterung? Teilen Sie uns gern Ihre Meinung und Erfahrung in den Kommentaren mit.

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Weiterführende Links: t-online, t3n, techbook

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