Polywork
Author
Theresa Twillemeier, Di, 24. Aug. 2021
in Aktuelles

Polywork

Wird das Karrierenetzwerk das neue LinkedIn?

LinkedIn ist die Nummer Eins im Universum der Karrierenetzwerke. Mit Polywork ist jetzt ein neues soziales Netzwerk auf dem Markt, das vielversprechend klingt, insbesondere für die Generation von morgen. 

Was Polywork genau ist und warum es ein ernst zu nehmender Konkurrent für LinkedIn werden kann, erfahren Sie bei uns.

Unser Beitrag über Polywork im Überblick: 

  1. Was ist Polywork?
  2. Polywork – das LinkedIn von morgen?
  3. Interesse?

Was ist Polywork?

Polywork ist ein Karrierenetzwerk aus den USA, das im Jahr 2019 gegründet wurde. Dabei ist bereits der Name des jungen Start-ups aussagekräftig. „Poly“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet „viel“, „mehr“ und „verschieden“. Denn Polywork setzt auf Projekte anstatt auf Jobtitel und Stationen im Arbeitsleben wie es XING und LinkedIn, das im Sommer 2021 einen immensen Datenskandal verkraften musste, handhaben.

Nutzer können ihre Profile und Projekte mit Schlagwörtern ausstatten, hinter denen Inhalte mit denselben Schlagwörtern verlinkt sind. Personen, die ähnliche Tätigkeiten haben, finden sich im Newsfeed, dem „Multiverse“, und können sich darüber vernetzen. Jedoch können auch berufliche Stationen im Profil angelegt werden. Der Fokus liegt allerdings auf dem sozialen Austausch.

Gründer und ehemaliger Google-Mitarbeiter Peter Johnston sagt: „Im Kern basiert Polywork auf der Idee, dass Menschen mehr sind, als die Etiketten, die die Gesellschaft ihnen auferlegt.“ Gemeint sind damit Berufsbezeichnungen oder Schulabschlüsse. Polywork sei weder Lebenslauf noch Visitenkarte, sondern ein Netzwerk, auf dem Nutzende „ihre persönlichen und beruflichen Aktivitäten teilen“ und darauf basierend „Kooperationsanfragen erhalten können“.

Polywork. Frau sitzt vor einem Mikrofon und hat Schreibunterlagen in ihrem Schoß liegen. Bild: Pexels

Podcasterin und zeitgleich Schriftstellerin? Polywork deckt alle Projekte ab. Bild: Pexels

Polywork – das LinkedIn von morgen?

Für viele Personen ist klar, dass sie nach der Ausbildung oder dem Studium in einem Unternehmen anfangen und dort bis zur Rente arbeiten. Dieser Karriereweg oder wohl besser Karrieretunnel ist stark in den Köpfen der Gesellschaft verankert. Im Vergleich zu heute waren ständige Arbeitgeberwechsel (Jobhopping) oder Nebentätigkeiten in den 1950er bis 1980er ehr die Ausnahme. Dies hat zur Folge, dass Führungskräfte Jobhopper oftmals kritisieren und verurteilen. Zu Unrecht!

Eine Studie der Stellenbörse Indeed zeigt, dass 72 Prozent der Vertreter von deutschen Firmen Bewerbungsgespräche mit Jobhoppern generell ausschließen. 29 Prozent verschließen sich generell gegenüber Personen, die insgesamt vier Anstellungen mit einer Dauer von bis zu sieben Monaten im Lebenslauf stehen haben. Karrierenetzwerke wie LinkedIn unterstützen diese festgefahrene Sichtweise.

Die Lebensläufe vieler, insbesondre junger Menschen sind jedoch viel dynamischer. Verschiedene Projekte und diverse Positionen bei unterschiedlichen Arbeitgebern stellen die Arbeitsrealität von heute dar. Diese junge, agile und vor allem fokussierte Generation holt Polywork ab. Dabei arbeitet das soziale Netzwerk aber ganz ohne Likes.

Interessiert an zeitgemäßem Karrierenetzwerk?

Ob LinkedIn den Aufbau von Polywork kopiert, bleibt abzuwarten. Namhafte Investoren sowie der Wagniskapitalgeber Andreessen Horowitz, auch A16z genannt, glauben jedoch an das Start-up und dessen Alleinstellungsmerkmal. Bislang haben sie 16,5 Millionen US-Dollar investiert. Dabei stammen davon allein 13 Millionenn von Horowitz.

Wenn auch Sie an Polywork interessiert sind, können Sie sich entweder anmelden und auf eine Warteliste setzen lassen oder von anderen Nutzern einen Invite-Code erhalten. Zuletzt arbeitete die App Clubhouse auf diese Weise.

Haben Sie auch an einem zuverlässigen und rundum geschützten PC Interesse? Dann wäre das Eins-für-Alles-Paket die optimale Lösung für Sie. Die ideale und individuell gestaltbare Lösung für Start-ups, Selbstständige und Kleinunternehmen ist hingegen der IT-Basisschutz. Kontaktieren Sie einfach Ihren PC-SPEZIALIST vor Ort. Dort werden all Ihre Fragen geklärt.

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Weiterführende Links: t3n, Matthias Jost

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