Trollware Cancer geht um
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Maren
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Trollware Cancer geht um

Computervirus nervt Windows-Nutzer

Ein neuer Virus geht um. Trollware Cancer nervt gerade vor allem Windows-Nutzer. Dabei richtet der Schädling kein Unheil auf dem Rechner an, sondern nistet sich nur ganz tief in Windows ein.

Um den Computernutzer zu nerven, ploppen wahllos Bilder und Fenster auf, die mit einem Remix von Shakiras Pop-Songs Waka Waka untermalt sind. Die Nutzer werden langsam aber sicher in den Wahnsinn getrieben. Wie die Trollware auf den Rechner gelangt und was Trollware überhaupt ist, erklären wir euch.

Trollware Cancer

Trollware Cancer nervt Windows-Nutzer, ist aber ungefährlich.

Trollware Cancer nervt in erster Linie

In erster Linien nervt Trollware Cancer einfach nur. Denn immer wieder ploppt ein Fenster auf und ein Waka-Waka Remix von Shakira ertönt. Auf Dauer ziemlich anstrengend und nervig. Das was tut Cancer auf dem Rechner? Er dringt ganz tief in Windows ein und nistet sich dort ein. Dann beendet er zunächst einmal verschiedene Schutzprogramme und durchläuft dann eine Endlosschleife.

Im Moment gibt es noch keine Möglichkeit, den Virus zu entfernen, auch im Sicherheitsmodus ist es nicht möglich, ihm beizukommen. Außerdem ist nicht bekannt, wie der Schädling überhaupt verbreitet wird.

Trollware oder Crapware

Trollware ist auch unter dem Begriff Crapware bekannt. Und Crapware bezeichnet auf dem Computer unerwünschte, aber installierte Software. Der Begriff an sich ist eine Kreuzung aus den Begriffen „crap“ (englisch) für Mist und „Software“. Dabei ist Crapware Software, die als Mist bezeichnet wird, weil sie unerwünscht ist und für den Anwender keine Funktion bietet.

Crapware wird an nützliche Software angehängt, um sie zu verbreiten. Sie blendet, wenn sie erst einmal auf dem Rechner ist, Werbung ein oder manipuliert die Internet-Suche. Crapware verbraucht Arbeitsspeicher, Prozessorleistung und Bandbreite und sorgt so dafür, dass der Rechner langsam wird. Es gibt unterschiedlichste Programme, die meistens mit Gratis-Software im Internet angeboten werden.

Berühmte Crapware ist Ask Toolbar

Berühmtes Beispiel für Crapware ist die Ask Toolbar. Die Toolbar ist ein Browser Add-on, mit dem automatisch über die Ask.com-Suchmaschine das Internet durchstöbert wird. Inzwischen steht die Ask Toolbar in der Kritik, weil eine Entfernung dieser Software sehr aufwändig ist. Spezielle Software-Tool sind dafür nötig oder gar eine Systemwiederherstellung vonnöten. Ihre einzige Funktion ist es, die Webbrowser-Suche auf eine spezielle Seite umzuleiten und dem Anbieter, der New Yorker Firma Interaktive Corp dadurch Werbeeinnahmen zu beschaffen. Wir ihr nervige Toolbars wieder loswerdet, lest ihr in unserem Blogbeitrag „Nervige Toolbar aus dem Browser entfernen“.

Habt ihr Trollware auf eurem Rechner und werdet sie nicht mehr los, dann kommt unbedingt zu Eurem PC-SPEZIALIST vor Ort. Wir helfen euch mit einer Systemprüfung und einer Virenentfernung.

Wollt ihr einmal sehen, was Cancer mit eurem Computer macht, dann schaut euch unbedingt dieses Video an:

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