Amazon Betrugsmasche
Kein Ende der Fake-Shops in Sicht

Täglich werden bei Amazon fiktive Waren im Wert von 500 Millionen Euro in Fake Shops hochgeladen, nachdem Dutzende Verkäufer-Konten gehackt wurden. Diese Amazon Betrugsmasche läuft seit etwa vier Jahren.

Und der Online-Händler findet anscheinend keine Möglichkeit, weder seine Verkäufer im Amazon Marktplatz noch die Käufer vor den kriminellen Machenschaften zu schützen. Lest hier, wie ihr euch vor den fiesen Machenschaften schützen könnt und welche Alternativen es zum Amazon Shopping gibt.

Auch wir haben schon mehrfach über fiese Machenschaften von Amazon berichtet. Zuletzt im September über den Amazon Preisvergleich in der Kritik und davor über die Amazon-Abzocke beim Kauf per App. Vorsicht also beim Kauf auf Amazon.

Amazon Betrugsmasche
Wer in Amazon Fake-Shops einkauft, wartet vergeblich auf den LKW mit seiner Ware. Die Amazon Betrugsmasche läuft seit Jahren.

Amazon Betrugsmasche läuft seit Jahren

Die aktuelle Amazon Betrugsmasche läuft seit etwa vier Jahren. Immer noch haben es Betrüger nach neuesten Analysen einfach, Verkäufer-Daten zu kapern und deren Shops zu übernehmen. Die Folge: Massenhaft fiktive Ware, die natürlich nicht gekauft werden kann. Und was macht Amazon? Der Online-Händler nimmt Fake-Shops von der Seite, wenn er davon erfährt. Aber ebenso schnell werden zig neue Shops übernommen. Amazon kommt nicht hinterher.

So berichtet ein Händler aus NRW von einer gut gemachten Phishing-Mail. Der Link in der E-Mail enthielt angeblich seine Monatsabrechnung auf Amazons Seller-Central-Portal. Die Webseite sah so echt aus, dass er seine Zugangsdaten eintippte. Ruckzuck fanden sich in seinem Shop über 60.000 Fake-Produkte. Einloggen konnte er sich nicht, denn die Betrüger hatten auch sein Passwort geändert. Erst nach seiner Kontaktaufnahme zur Händler-Hotline sperrte Amazon sein Konto.

Amazon Betrugsmasche auf Amazon Marktplatz

Was passiert nach der Shopübernahme auf dem Amazon Marktplatz? Wie geht die Amazon Betrugsmasche weiter? Nach einer Konten- und damit Shop-Übernahme ändern die Betrüger das Feld Artikelzustand oder Verkäufername. Statt Informationen über den Artikel zu bringen, erhaltet ihr eine E-Mail-Adresse. Wenn ihr im Schnäppchen-Fieber Kontakt aufnehmt, sollt ihr eine Lieferanschrift nennen. Anschließend erhaltet ihr eine gefälschte Amazon-Bestellbestätigung mit Zahlungsanweisungen sowie einer Bankverbindung. Die Ware bezahlt ihr dann auf ein ausländisches Konto, das Geld geht meistens nach Rumänien oder Italien. Die Ware selbst erhaltet ihr aber nicht. Erst im November wurde ein Betrüger-Ring in Rumänien hochgenommen. Sie hatten Online-Shopper in großem Stil abgezockt.

Amazon selbst sagt, dass es unzulässige Angebote sofort lösche. Bei der Anzahl an Fake-Shops – täglich werden durchschnittlich 12 entdeckt – sieht der Online-Händler aber offensichtlich keinen Grund, seine Schutzmaßnahmen für Händler und Käufer zu erhöhen.

Unser Tipp: Lokal einkaufen, persönlich beraten lassen

Der Amazon Betrugsmasche nicht auf den Leim zu gehen, ist gar nicht so schwer. Am einfachsten gelingt das, indem ihr eure Waren einfach lokal vor Ort kauft. Damit unterstützt ihr die Innenstädte und helft, dass kleine örtliche Händler weiter ihren Service anbieten können. Wer argumentiert, dass Waren bei Amazon deutlich preiswerter sind, der vergisst, dass er auf Amazon keine persönliche Beratung bekommt. Auch könnt ihr euch nicht sicher sein könnt, ob ihr nicht auf einen Betrug reinfallt und statt der scheinbar billigen Ware mit komplett leeren Händen dasteht. Und euer Geld ist dann natürlich auch weg.

Wir von PC-SPEZIALIST sind bei allen Themen rund um Technik und IT für euch da. Wir versprechen euch, dass wir grundsätzlich hersteller- und markenunabhängig beraten und so genau das Produkt empfehlen können, das am besten zu euch und euren Anforderungen passt. Informiert euch doch einmal online über unsere kostenlose Kaufberatung und besucht dann unsere Händler vor Ort.

Kommentare

  1. Thomas Thiel sagt:

    Ich weiß auch nicht ob ich bei Amazon richtig angemeldet bin.,Funktionieren die E.mail Adressen?

    1. Thomas Thiel sagt:

      Ich Frage mich ob ich mir selber Antwort?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.