Gefahr durch E-Mail-Emojis
Author
Maren Keller, Do, 18. Okt. 2018
in Aktuelles

Gefahr durch E-Mail-Emojis

Auch Hacker lieben die bunten Bildchen

Ob per WhatsApp oder auf Facebook – ohne Emojis geht in der Kommunikation in den sozialen Medien nichts mehr. Und auch in E-Mails werden die kleinen Bildchen immer beliebter. Doch Vorsicht! Vor allem bei E-Mail-Emojis droht Gefahr.

Wie Hacker die Emojis für ihre Zwecke nutzen, erfahrt ihr bei uns.

Datenklau per E-Mail-Emojis

Hier ein Herzchen, dort ein Winke-Smiley: Die kleinen bunten Bildchen drücken Gefühle aus und machen einfach nur Spaß. Nachrichten ohne Emojis können wir uns kaum noch vorstellen. Kein Wunder also, dass allein über den Facebook Messenger Tag für Tag über fünf Milliarden Emojis verschickt werden. Dazu kommen noch WhatsApp und zahlreiche andere Messenger. Auch per E-Mails werden immer mehr Emojis verschickt.

Doch gerade bei E-Mail-Emojis droht Gefahr. E-Mails mit Emojis im Betreff werden wesentlich häufiger geöffnet als Betreffzeilen ohne Emoji. Und genau das nutzen Hacker aus, um an eure sensiblen Daten zu gelangen, wie trojaner-info berichtet.

Hacker - Datendiebstahl - Emoji - E-Mail-Emojis. Foto: Pixabay

Emojis sind beliebt und werden deshalb massenhaft versendet. Foto: Pixabay

Emoji-Tastaturen führen in die Falle

Hacker nutzen unsere Liebe zu Emojis gnadenlos aus. Sie arbeiten mit herunterladbaren Emoji-Tastaturen, die es auch kostenlos gibt, und versenden E-Mail-Emojis. Das Problem: Emojis solltet ihr euch nur aus vertrauenswürdigen Quellen beschaffen. Ihr sucht neue Emojis? Dann schaut in den App-Stores nach. Ansonsten solltet ihr nur die Emojis nutzen, die euch Apps wie WhatsApp, Facebook Messenger, Threema, Instagram und Co. bereits mitliefern.

Welche Fallen auf euch warten, wenn ihr zu vertrauensselig sei, erfahrt ihr in unseren Blogbeiträgen Whats-App Abofalle und Romantische Emoticons. In den Blogbeiträgen seht ihr auch, wie leicht man den Betrügern auf den Leim gehen kann.

Hackerangriff nicht nur per E-Mail-Emoji

Wenn Hacker versuchen, an eure persönlichen Daten zu gelangen, versuchen sie das, indem sie euch schadhafte Emojis senden – per Messenger auf euer Smartphone oder Tablet. Tippt ihr das Emoji an, können die Hacker alles verfolgen, was ihr auf eurem Gerät eingebt – auch eure Login- oder schlimmstenfalls Online-Banking-Daten.

Diese Informationen nutzen die Kriminellen entweder selbst oder verkaufen sie gewinnbringend an Drittanbieter. Oder ihr bekommt ein E-Mail-Emoji direkt in euer Postfach. Öffnet ihr die E-Mail, wird automatisch ein Virus nachgeladen, der zukünftig auf eurem Computer oder Handy wütet.

Habt ihr euch gehackte Emojis eingefangen, könnt ihr das bemerken. Tablet, Handy oder Computer arbeiten plötzlich auffallend langsam. Möglich ist auch, dass Push-Anzeigen auftauchen oder manche Apps nicht mehr funktionieren.

Hilfe nach Hackerangriff

Wenn ihr feststellt, dass eure Geräte nicht mehr so arbeiten, wie sie es gewöhnlich tun, oder wenn Apps plötzlich streiken, solltet ihr die Apps sofort deinstallieren und eure Antivirensoftware starten. Habt ihr keinen aktuellen Virenschutz auf euren Geräten, kommt schnellstens zu eurem PC-SPEZIALIST vor Ort.

Wir führen bei einer Systemprüfung eine Virensuche durch und entfernen Schädlinge dank professioneller Virenentfernung vollständig. Mit einem aktuellen Virenschutzzprogramm schützen wir euch auf Wunsch vor zukünftigen Bedrohungen. Damit ihr das Ablaufdatum eures Virenschutzes nicht verpasst, empfehlen wir euch unser Servicepaket.

2 Kommentare

  1. August sagt:

    Ich will gerne einmal Hacken

  2. August sagt:

    Ich spiele brawl Stars und würde gern mal hacken

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.