Energie sparen im Home Office
Author
Theresa Twillemeier, Di, 16. Mrz. 2021
in Tipps

Energie sparen im Home Office

Acht Tipps zum Strom sparen beim Arbeiten von zuhause

Spätestens seit der Covid-19-Pandemie sind die eigenen vier Wände für viele Personen zum Arbeitsplatz geworden. Dabei kann das Home Office zu einem wahren Stromfresser mutieren. Damit die Stromkosten nicht immens ansteigen, gibt es diverse Möglichkeiten, um Energie sparen zu können. 

Welche einfachen Tipps zum Einbehalten von Strom Sie anwenden können, erfahren Sie bei uns.

Ökologischer Fußabdruck

Nachhaltigkeit, Klimafreundlichkeit und Energieeffizienz sind Begriffe, die nicht nur in der öffentlichen Diskussion starke Präsenz erlangen, sondern auch auf der Agenda vieler Unternehmen gelistet sind. Um diese Kernziele zu erreichen, spielt die Verringerung des ökologischen Fußabdrucks eine zentrale Rolle. Dieser ist als ein Indikator für Nachhaltigkeit definiert und zeigt an, wie stark die natürlichen Ressourcen beansprucht werden.

So verbraucht beispielsweise die deutsche Bevölkerung jährlich so viele Ressourcen, dass die rund 7,8 Milliarden Menschen (Stand 2020) bei gleicher Lebensweise drei Erden benötigen würden, um nachhaltig zu leben. Ein globaler Lebensstil wie in den USA würde sogar fünf Erden gebrauchen, gefolgt von Australien mit 4,1 Erden.

Aufgrund der Covid-19-Pandemie fallen viele Arbeitswege mit dem Pkw weg, da deutschlandweit rund die Hälfte aller Arbeitnehmer von zu Hause aus arbeiten. Dementsprechend wird der Ausstoß von CO2 minimiert und der ökologische Fußabdruck verringert sich zumindest temporär. Des Weiteren reduzieren digitale Konferenzen den ökologischen Fußabdruck. Forscher fanden heraus, dass beispielsweise eine dreitägige Tagung in Präsenz durchschnittlich 0,5  bis 1,5 Tonnen CO2 pro Teilnehmer auslöst.

Energie sparen: Ein Fußabdruck im Sand. Bild: Pexels/ ArtHouse Studio

Energie sparen, um den ökologischen Fußabdruck zu verringern. Bild: Pexels/ArtHouse Studio

Acht Tipps zum Energie sparen im Home Office

Das Arbeiten im Home Office bietet großes Energieeinsparpotenzial. Dennoch kann es zeitgleich den Energieverbrauch enorm in die Höhe schnellen lassen. Mithilfe der folgenden acht Tipps können Sie ganz einfach Stromkosten und Energie sparen.

  1. Verwenden Sie, wenn möglich, einen Laptop anstelle eines Desktop-Computers. Dieser benötigt weniger Wattleistung und ist dementsprechend energieeffizienter. Somit können Sie bis zu 75 Prozent Energie sparen.
  2. Schalten Sie den Router über Nacht aus. Dieser entpuppt sich als ein wahrer Energiefresser.
  3. Verzichten Sie während einer Konferenz auf die Videofunktion. Bis zu einem Kilogramm CO2 werden bei einem einstündigen Videocall ausgestoßen. Ohne Kamera können bis zu 96 Prozent der veräußerten Emissionen einbehalten werden.
  4. Nutzen Sie Tageslicht oder Energiesparlampen.
  5. Deaktivieren Sie den Bildschirmschoner und verwenden den Ruhemodus in längeren Pausen. Updates können dennoch im Hintergrund laufen.
  6. Trennen Sie nachts sämtliche Geräte vom Stromnetz. Verwenden Sie dafür schaltbare Steckdosen, da einige Geräte ausgeschaltet dennoch Strom ziehen.
  7. Kochen Sie Ihre Tagesration an Kaffee vor und verwenden eine Thermoskanne, statt mehrmals frischen Kaffee zuzubereiten.
  8. Bereiten Sie ebenfalls mehrere Portionen für das Mittagessen vor und wärmen diese an den Folgetagen auf, anstelle täglich neu zu kochen.

Grundsätzlich gilt: Die sauberste und kostengünstigste Energie ist die, die gar nicht erst erzeugt sowie verbraucht wird. Aber nicht nur Unternehmen müssen an ihrem ökologischen Fußabdruck arbeiten. Nachhaltigkeit sollte zentraler Bestandteil aller Home-Office-Regelungen sein. Ein nachhaltiges und klimafreundliches Arbeiten beginnt immer mit dem eigenen Verhalten.

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Haben Sie noch weitere Tipps, wie im Home Office effizient Energie gespart werden kann? Dann teilen Sie uns gern Ihre Ratschläge in den Kommentaren mit.

Möchten Sie gern wissen, wie hoch Ihr eigener ökologischer Fußabdruck ist? Sie können diesen beispielsweise auf der Seite vom Umweltbundesamt oder WWF berechnen. Oder haben Sie Interesse daran, Ihren CO2-Ausstoß durch eine Spende an klimaschützende Organisationen zu kompensieren? Dann sehen Sie sich einmal die Klima-App an.

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Weiterführende Links: IT-Business, myclimate, Cambridge University Press, Verbraucherzentrale, statista, statista

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