Gefahr durch Spam und Adware per E-Mail
Author
Lena Kunikowski, Do, 18. Jun. 2015
in IT-Sicherheit

Gefahr durch Spam und Adware per E-Mail

Schadsoftware: Folgen und Schutz

Tagtäglich sammeln sich gefühlt eine Million E-Mails im Postfach. Nur stammen diese leider meist nicht von Freunden, der Familie oder dem Schwarm. Stattdessen sollen wir an Gewinnspielen teilnehmen, Potenzmittel kaufen oder die Singles aus unserer Nachbarschaft kennenlernen.

Hinter den mehr oder weniger attraktiven Angeboten steckt aber durchaus mehr als heiße Luft. Dieses „Mehr“ sind im schlimmsten Fall Viren, Trojaner und andere Schadsoftware, die sich dann auf eurem Rechner einnisten, ihn angreifen oder eure sensiblen Daten ausspähen. Die neueste Malware-Generation schafft es sogar, euch über eure eigenen Suchanfragen verseuchte Mails zu schicken oder zu infizierten Websites zu führen.

Adware: Darum sollte man sie loswerden

Aber auch ganz „normale“ Adware, (also unerwünschte Werbung per E-Mail) ist durchaus lästig und frisst Ressourcen. Oft werden beispielsweise unnütze Toolbars in euren Browsern installiert (lest dazu unseren Beitrag „Nervige Toolbar aus dem Browser entfernen“), Trojaner installiert (siehe das aktuelle Beispiel „Gefälschte E-Mail von DHL in Umlauf“) oder eine ominöse Homepage als Startseite festgelegt. Die Installation geschieht meist binnen Sekunden und unbemerkt, lässt sich aber für Laien nur sehr schwer wieder rückgängig machen. Rechtlich gesehen ist der Versand von Adware übrigens nicht direkt strafbar, sondern bewegt sich maximal in einer Grauzone.

malware und trojaner im system

Bei Virenbefall und Hackerangriff schützt manchmal auch keine Software. Dann muss eine professionelle Virenentfernung her.

Anzeichen, dass Spam euren PC infiziert hat

Eine gute Internet-Security Software schützt euch und euren Rechner gegen nervige Werbung und sich dahinter versteckende Tools, die heimlich irgendwelche Installationen vornehmen. Aber auch so solltet ihr selbst aufmerksam sein und bei folgenden Vorgängen skeptisch werden:

  • Öffnet sich nach Klick auf einen E-Mail Link außerhalb eures Browsers plötzlich Werbung auf eurem Desktop oder in Apps? Dann handelt es sich garantiert nicht um „normale“ und „seriöse“ Online-Werbung.
  • Erscheint nach Eingabe der Webadresse (URL) eine andere Seite als erwartet? Besser direkt schließen!
  • Tauchen in euren Favoriten und Lesezeichnen fremde Seiten auf, die ihr selbst garantiert nicht hinzugefügt habt? Das wird nichts Gutes sein!
  • Zeigt euer Rechner unter dem Pfad „Systemsteuerung\Programme\Programme und Funktionen“ auf einmal eine frisch installierte, fremde Software an, die ihr weder kennt noch bewusst heruntergeladen habt? Ein klares Indiz für Schadsoftware!

Maßnahmen gegen Schadsoftware

Gegen die harten Fälle können nur noch eine ausgereifte Sicherheitssoftware und unsere Experten von PC-SPEZIALIST mit ihrem Service für Virenentfernung etwas ausrichten. Einige Maßnahmen könnt ihr aber auch selbst ergreifen, um euren Schutz für Malware zu intensivieren.

  • Richtet einen Spam-Filter in eurem E-Mail Postfach ein. Schließt Adressen von Bekannten und Freunden aus, damit diese nicht fälschlicherweise darin landen. Überprüft den Ordner trotzdem regelmäßig, damit nichts verloren geht. Oft meinen es die Filter noch besser mit euch, als sie müssten.
  • Optimiert euren Browser. In den Einstellungen findet ihr die Möglichkeit, automatische Installationsvorgänge und Pop-up Werbung konsequent zu blocken.
  • Achtet bei der Installation kostenloser Software unbedingt auf das Kleingedruckte in den Lizenzbedingungen. Oft gebt ihr während der Einrichtung eure (unbewusste) Zustimmung zur Installation von Toolbars oder anderer Software. Das gilt übrigens auch bei Freeware, die über seriöse Anbieter wie z. B. chip.de verteilt wird! Die Betreiber können allerdings nichts dafür. Im Fachjargon wird kostenlose Software, die unerwünschte Zusatzprogramme enthält oft als „Freeware mit blindem Passagier“ bezeichnet.
  • Browser wie Mozialla Firefox und Google Chrome benachrichtigen euch, wenn Apps irgendwelche Erweiterungen installieren wollen. Oft steckt Adware dahinter. Schaut euch die Warnung also unbedingt in Ruhe an und klickt sie nicht einfach weg oder gebt blind eure Zustimmung.
Multi Device Security Eset

Die Sicherheitssoftware von ESET schützt alle Geräte umfassend vor Angriffen, Viren und Trojanern

Professionelle Sicherheitssoftware bietet effektiven Schutz

Das Angebot an Virenscannern, Security Tools und Sicherheitssoftware auf dem Markt ist riesig. Es gibt einige Gratis-Programme, die allerdings oft nicht wirklich up-to-date sind und im schlimmsten Fall sogar selbst nervige Werbung mitbringen. Wir empfehlen daher ein Software-Paket, das einen Rund-um-Schutz bietet, sich im besten Fall für mehrere Geräte nutzen lässt und nach dem neuesten Sicherheitsstandard arbeitet. ESET Multi Device Security bietet euch beispielsweise nicht nur Schutz gegen Viren, Spyware, Spam und Phishing, sondern enthält zusätzlich u. a. einen App- sowie Social Media Scanner, eine Kindersicherung und eine integrierte Geräteüberwachung. Das Paket lässt sich auf drei Geräten eurer Wahl installieren – egal, ob Windows, Linux, Mac OS X, Android oder iOS Betriebssystem. Das Schöne: Ersetzt ihr ein Gerät durch eine Anschaffung, lässt sich die Lizenz ganz einfach und unkompliziert übertragen.

Umfassender Schutz vor Schädlingen: Unser Patentrezept

Vorab: 100%ige und lebenslange Sicherheit kann es nicht geben. Wir empfehlen euch aber eine Mischung aus drei Säulen, mit denen ihr bestmöglich gegen Adware, Viren und Trojaner geschützt seid.

  • Entscheidet euch für eine professionelle Sicherheitssoftware wie z. B. ESET Multi Device oder lasst euch dazu von uns beraten
  • Lasst euren Rechner durch einen PC-SPEZIALIST Sicherheits-Check auf Schwachstellen überprüfen
  • Bewegt euch mit offenen Augen durch´s Netz und bewahrt euch immer eine gesunde Skepsis.

Damit solltet ihr so sicher sein, wie ihr es nur sein könnt.

0 Kommentare

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.