Druckerarten im Überblick
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Robin Laufenburg, Do, 23. Jun. 2022
in Ratgeber

Druckerarten im Überblick

Drucker-Überblick: Arten von Druckern und Drucker-Typen vorgestellt

Sind Sie privat oder geschäftlich auf der Suche nach einem neuen Drucker, doch wissen nicht, welche Druckerarten für Sie am besten geeignet sind? Dass es zahlreiche verschiedene Druckertypen gibt, macht die Auswahl alles andere als einfach! 

Mit unserer Druckerarten-Übersicht können Sie sich einen Überblick über verschiedene Druckerarten verschaffen und die für Sie passenden Druckerart finden!

Unser Ratgeber über Druckerarten im Überblick: 

  1. Darum ist ein Druck-Überblick wichtig
  2. Druckerarten im Überblick
  3. Geeignete Druckerarten für Ihren Bedarf

Darum ist ein Druck-Überblick wichtig

Drucker sind heute ohne Frage ein fester Bestandteil unseres Alltags. In fast jedem Haushalt finden sie sich ebenso wie in so ziemlich jeder öffentlichen Einrichtung. Der Hauptgrund für das hohe Aufkommen von Druckersystemen sind dabei nicht zuletzt die verhältnismäßig günstig Anschaffungskosten. Doch häufig bleiben die Folgekosten bei der Beschaffung unberücksichtigt. Auch ist vielen Benutzern unklar, wie ihr Drucker überhaupt funktioniert, wie er gepflegt werden muss und für welchen Nutzen er eigentlich konzipiert wurde. Das führt dazu, dass viele Heimnutzer Druckerarten im Einsatz haben, die eigentlich gar nicht zu ihren Bedürfnissen passen.

Leider sieht es auch bei Selbstständigen und Kleinunternehmen nicht großartig anders aus: Geschäftlichen Anwendern ist ebenso wie privaten oft gar nicht wirklich bewusst, welche Druckerarten es gibt und welche sich für die beabsichtigten Zwecke besonders anbieten. Sie können aufgrund eines falschen Geräts ihr Druckpotenzial nicht bestmöglich entfalten und im schlimmsten Fall kommt es durch den falschen Nutzen zu hohen Folgekosten.

Welche Druckerart benötigen Sie?

Welche Druckerart benötigen Sie für Ihr Zuhause oder Ihren Betrieb?Bild: Pexels/@george-milton/

Exkurs: Fachkompetente Unterstützung bei der Druckerwahl

Benötigen Sie professionelle Unterstützung, einen Drucker zu finden, der für Ihren Verwendungszweck ideal geeignet ist, dann können Sie sich natürlich auch direkt an PC-SPEZIALIST in Ihrer Nähe wenden. Gern beraten wir Sie auch fachkompetent zu den Vor- und Nachteilen, die verschiedene Druckerarten und -modelle mit sich bringen und erstellen eine individuell abgestimmte Empfehlung für Sie. Mit der Drucker-Einrichtung für Kleinunternehmen und der Drucker-Installation für Privatpersonen ist PC-SPEZIALIST auch der richtige Ansprechpartner, wenn es um die Einrichtung des Druckers geht. Wir binden ihn in Ihr Firmennetzwerk oder Ihr Heimnetzwerk ein und übernehmen dabei auch die Erstkonfiguration.

Auch sind über die Beschaffung und Einrichtung hinausgehende Managed Print Services von PC-SPEZIALIST zu empfehlen. Mit qualitativ hochwertigen Servicepaketen übernimmt PC-SPEZIALIST die kontinuierliche Wartung, Pflege und Reparatur Ihres Druckers. Inbegriffen sind auch der Austausch von Patronen und Tonern. Egal, für welche Druckerart Sie sich entscheiden sollten, wir bieten passende Managed Print Services für Sie an.

Druckerarten im Überblick

Man unterscheidet die Druckerarten prinzipiell nach ihrer Funktionsweise und der von ihnen verwendeten Druckertechnik, ihrem Druckverfahren und den für den Druck eingesetzten Materialen wie Tinte, Toner und Druckerpapier. Zum Teil gehören die verschiedenen Druckerarten dabei den gleichen Druckerfamilien an und unterschieden sich nur minimal in der eingesetzten Technik.

Es ist ohne Frage alles andere als einfach, durchzublicken, welche Druckerarten es gibt und welche von ihnen sich für welche Anwendergruppe am besten eignet. Mit unserer Drucker-Übersicht stellen wir Ihnen deswegen einige der bekanntesten Druckerarten vor, fassen ihre Vor- und Nachteile zusammen und heben hervor, für welche Anwendergruppe sich die jeweilige Druckerart besonders eignet.

Tintenstrahldrucker

Der Tintenstrahldrucker, der mithilfe von Tintenpatronen funktioniert, ist der wohl bekannteste Drucker für den Heimbedarf. Bild: Pexels/@it-services-eu-9278798/

Tintenstrahldrucker – für den kleinen Bedarf

Tintenstrahldrucker (auch als Inkjet-Drucker bezeichnet) drucken mit Hilfe von Druckerpatronen oder Tintentanks. Beim Druck mit einem Tintenstrahldrucker werden durch Druckköpfchen und Druckdüsen winzige Tintentröpfchen auf das Druckerpapier gegeben. Es entstehen auf diese Weise viele kleine Druckpunkte, die zusammen das Druckbild ergeben. Tintenstrahldrucker sind heute in der Regel Farbdrucker.

Tintenstrahldrucker gehören neben den Laserdruckern zu den am weitesten verbreiteten Druckerarten und genießen ein breites Anwendungsfeld. Die Anschaffungskosten der Geräte selbst sind in der Regel relativ preisgünstig, die Tintenpatronen allerdings verhältnismäßig kostenintensiv. Leider können die wenigsten Tintenpatronen nachgefüllt werden. Gleichzeitig trocknet die Tinte bei längerer Nichtbenutzung ein. Da das Druckerergebnis in der Regel jedoch sehr hochwertig ist, lohnt sich die Investition meistens für einen kleinen, kontinuierlichen Bedarf.

Vorteile von Tintenstrahldruckern:

  • günstige Anschaffung
  • hochauflösende Druckqualität
  • hochwertiger Fotodruck möglich
  • leises Druckverfahren
  • verhältnismäßig energiesparend, relativ niedrige Emissionen

Nachteile von Tintenstrahldruckern:

  • hohe Verbrauchskosten (Patronen)
  • relativ hohe Wartungskosten (zum Beispiel Patronenwechsel und Druckkopfausrichtung)
  • Eintrocknen der Tinte bei Nichtgebrauch
  • eingeschränkte Lichtbeständigkeit
  • Geringere Resistenz der Tinte

Tintenstrahldrucker bieten sich vor allem für private Endverbraucher an, die in regelmäßigen Abständen kleine Mengen drucken und vom Druck ein hochwertiges Ergebnis erhoffen. Auch für Einzelarbeitsplätze, an denen in kontinuierlichen Abständen hochwertige Schwarz-Weiß-, Farb- oder sogar Fotodrucke benötigt werden, sind Tintenstrahldrucker eine geeignete Lösung. Es empfiehlt sich aber, vor dem endgültigen Kauf die Druckkosten bei ungefährem Druckaufkommen zu errechnen.

Laserpatronen

Für den Laserdrucker gibt es üblicherweise verhältnismäßig günstige Laserpatronen. Bild: Unsplash/@s3r3tin

Laserdrucker – für großen Druckbedarf

Neben Tintenstrahldruckern gehören Laserdrucker zu den bekanntesten und am häufigsten genutzten Druckerarten. Bei ihnen handelt es sich um fotoelektronische Drucksysteme, die durch einen Laserstrahl oder eine andere Form der Belichtung Pulver erhitzen, dass auf dem Druckmedium, zum Beispiel Druckerpapier, fixiert wird.

Laserdrucker benötigen eine sogenannte Bildtrommel, auf der pulverförmiger Toner aufgebracht wird. Sie verbrauchen beim Druck nur wenig Toner und liefern große Mengen an qualitativ einwandfreien Drucken. Laserdrucker arbeiten dabei in der Regel deutlich schneller als Tintenstrahldrucker oder andere Druckerarten. Die Preise für hochwertige Laserdrucker sind in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesunken. Während deswegen heute der Anschaffungspreis in der mittelhoher Preisklasse anzusiedeln ist, weißt das Druckergebnis weiterhin eine besonders gute Druckqualität auf.

Schon lange sind Laserdrucker dabei als Mono-Drucker im Einsatz, neuere Modelle können jedoch auch anders kolorierte Farbpartikel drucken. Die Druckqualität von Farblaserdruckern kommt jedoch nicht an die von Tintenstrahldruckern.

Vorteile von Laserdruckern:

  • sehr schnelle Druckgeschwindigkeit
  • hohe Druckqualität im Schwarzweiß-Bereich
  • langlebige und dokumentenechte Ausdrucke (beispielsweise geeignet für notarielle Beglaubigungen)
  • niedrige Verbrauchskosten

Nachteile von Laserdruckern:

Geeignet sind Laserdrucker vor allem für Institutionen und Unternehmen aller Größen. Aber auch Arbeitnehmer, die aus dem Home Office arbeiten und große Mengen an Dokumenten drucken müssen, bietet sich der Laserdrucker an.

Multifunktionsdrucker

Multifunktionsdrucker sind nicht nur Drucker, sondern auch Kopierer und Scanner. Bild: Pexels/@olly

Multifunktionsdrucker – die All-in-One-Lösung

Vor allem in modernen Büros, Bürogemeinschaften und Coworking-Spaces, aber auch in Bildungsinstitutionen wie Schulen, Universitäten und öffentlichen Bibliotheken lassen sich häufig Multifunktionsdrucker (auch All-in-One-Drucker oder Multifunktionsgeräte, MuFus) entdecken. Hierbei handelt es sich um Drucker, die gleichzeitig auch Kopierer, Scanner und manchmal sogar Faxgeräte sind. Durch ein Multifunktionsgerät werden also mehrere kleine Peripherie-Geräte ersetzt.

In den vergangenen Jahren nahm die Verbreitung von Multifunktionsdruckern rasant zu, wohingegen der Anteil an reinen Tintenstrahl- und Laserdruckern stark sank. Ungefähr 22 Prozent aller Drucker, die heute im Einsatz sind, sind Multifunktionsdrucker. All-in-One-Drucker gibt es sowohl auf Laser- als auch auf Tintenstrahlbasis, also als Laserdrucker oder Tintenstrahldrucker.

Vorteile von Multifunktionsdruckern:

  • Funktionen mehrerer Geräte in einem
  • lediglich die Konfiguration von einem Gerät
  • recht kompakte Bauweise
  • günstige Wartungskosten
  • niedriger Energieverbrauch

Nachteile von Multifunktionsdruckern:

  • gegenüber Einzelgeräten eventuell schlechtere Qualität
  • hohe Kosten bei Defekt

Zu einem Problem wird es, wenn das Multifunktionsgerät nicht mehr oder nicht mehr richtig funktioniert und im schlimmsten Fall sogar defekt ist. Sie können mit Ihrem gesamten Unternehmen bis der Drucker repariert ist, nicht mehr drucken, kopieren oder scannen. Um diesen Fall zu verhindern, bietet es sich für Selbstständige, Kleinunternehmen aller Branchen und Gemeinschaftsbüros an, die fortlaufende Wartung, Pflege und Reparatur mit einem Managed-Print-Service-Paket an PC-SPEZIALIST abzugeben.

LED-Drucker

LED-Drucker arbeiten, wie der Name schon verrät, mit LEDs. Bild: Unsplash/@hjx518756

LED-Drucker – die Hightech-Lösung

Wie auch Laserdrucker gehören LED-Drucker zur Druckerfamilie der fotoelektronischen Drucksysteme. Beide Druckerarten funktionieren dabei sehr ähnlich. Der Hauptunterschied ist, dass LED-Drucker wie der Name bereits verrät, ein LED-Band benutzen. Diese Technologie gewährleistet eine erhöhte Lebensdauer der Dokumente. Besser noch als Laserdrucker können LED-Drucker also dokumentenechte Unterlagen ausdrucken, da anders als bei gewöhnlichen Druckern bei ihnen der Toner direkt auf das Papier aufgebracht wird. LED-Drucker sind in der Regel hochwertige Farbdrucker, sogenannte LED-Fotodrucker.

Vorteile von LED-Drucker:

  • Platzeinsparung durch fehlende Lasereinheit
  • sehr hohe Druckqualität
  • lange Lebensdauer des Drucks
  • geringer Wartungsaufwand
  • Ausdrucke sind dokumentenecht und wisch-/wasserfest

Nachteile von LED-Druckern:

  • sehr hohe Anschaffungskosten, vor allem bei Farb-LED-Druckern
  • beschränkte Auswahl an Herstellern

Die Druckköpfe von LED-Druckern sind kaum beweglich, weswegen sie langlebig sind und einen minimalen Wartungsaufwand benötigen. Gleichzeitig drucken LED-Drucker bei sehr hoher Druckqualität überdurchschnittlich schnell. LED-Fotodrucker bieten sich für Sie an, wenn Sie mit Ihrem Gewerbe qualitativ hochwertige Fotodrucke oder dokumentenechte Drucke benötigen.

Wachsdrucker Xerox Phaser 8500

Beim Xerox Phaser 8500 handelt es sich um einen bekannten Wachsdrucker. Bild: Jason7825 [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Phaser oder Wachsdrucker – für besondere Qualität

Wachsdrucker, auch Festtintendrucker oder Phaser genannt, funktionieren sehr ähnlich wie Tintenstrahldrucker. Der Unterschied ist, dass Phaser nicht mit flüssiger, sondern fester Tinte drucken. Wachsdrucker erhitzen dabei das Tintenharz mit der sogenannten Solid-Ink-Technologie und fixieren es auf dem Papier. Die Tinte kühlt direkt nach dem Auftragen ab.

Vorteile von Phaser-/Wachsdruckern:

  • kräftiges und farbechtes Druckbild, das nicht ausbleicht
  • Farben können nicht verschmieren
  • Farbsticks sind ungiftig und können weder auslaufen noch eintrocknen
  • Druck auf jedes Papier ist möglich
  • geringer Wartungsaufwand

Nachteile von Phaser-/Wachsdruckern:

  • Ausdrucke sind nicht kratzfest und nicht hitzeresistent
  • sehr lange Aufwärmdauer
  • verbraucht viel Verbrauchsmaterial

Die beim Phaser zum Einsatz kommenden Farbsticks haben den zentralen Vorteil, dass sie sogar während des Drucks nachgefüllt werden können. Gleichzeitig verbrauchen Wachsdrucker aber auch große Mengen an Verbrauchsmaterial; schon bereits durch die Reinigung der Düsen. Wachsdrucker werden ausschließlich für den professionellen Einsatz angeboten. Vermehrt findet man sie in Druckereien oder Fotostudios.

Wechselbarer Kugelkopf

Wechselbarer Kugelkopf als Druckkopf für einen Kugelkopfdrucker. Bild: Wikipedia

Kugelkopfdrucker – altbewährte oder veraltete Technik?

Bei dem Kugelkopfdrucker handelt es sich um eine Anschlagdrucker, die nach einem ähnlichen Verfahren wie die Kugelkopfschreibmaschine funktioniert. Der Druck wird mittels Anschlägen durch ein Farbband auf Papier angefertigt. Die einzelnen, zu verwendenden Zeichen befinden sich auf dem Druckkopf, der dem Kugelkopfdrucker durch seine runde Form den heute etablierten Namen gab. Mittels Rotier- und Drehbewegungen bringt der Kugelkopf beim Druck das benötigte Zeichen an die korrekte Position. Druckerköpfe können gewechselt werden, mit ihnen auch Schriftart und -größe.

Vorteile vom Kugelkopfdrucker

  • eignet sich für Durchschläge
  • sehr wartungsarm

Nachteile von Kugelkopfdrucker

  • alte Technik, mit der nur vorgegebene Zeichen gedruckt werden können
  • sehr laut
  • im Vergleich zu den meisten anderen Druckern langsam

Die Drucktechnik der Kugelkopfdrucker ist mittlerweile ohne Frage in die Jahre gekommen und wurde immer mehr durch den Laser- und Tintenstrahldruck ersetzt. Heute sind Kugelkopfdrucker vor allem aus Nostalgiegründen im Einsatz. Der Kugelkopfdrucker gehört ohne Frage zu dem Druckerarten, die heute kaum noch im Einsatz sind.

Nadeldrucker

Nadeldrucker werden unter anderem bin Arztpraxen oder Banken eingesetzt. Bild: Unsplash/@mufidpwt

Nadeldrucker – die klassische Lösung für Ärzte, Banken & Co.

Ein enger und ebenfalls älterer Verwandter des Kugelkopfdruckers ist der sogenannte Nadeldrucker bzw. Matrixdrucker. Anders als Kugelkopfdrucker erfreut sich der Nadeldrucker dabei aber nach wie vor großer Beliebtheit. Nadeldrucker erstellen die gewünschten Zeichen nämlich mithilfe der dafür vorgesehenen Nadeln, die einzelne Punkte drucken oder durchstechen. Durch die Vielzahl an Punkten lassen sich entsprechenden Zeichen und Grafiken erkennen. Der Druckkopf von Schwarzweiß-Nadeldruckern besteht üblicherweise aus neun, der Druckkopf des Farb-Nadeldruckers aus 24 Nadeln.

Vorteile vom Nadeldruckern

  • Einsatz von Endlospapier ist möglich
  • eignet sich für Durchschläge
  • hohe Lebensdauer von Druck
  • geringer Materialverbrauch
  • geringe Wartungskosten

Nachteile von Nadeldruckern

  • oft ist kein Farbdruck und nie eine gute Farbabbildung möglich
  • lauter Druckvorgang
  • eher niedrige Druckqualität
  • langsame Druckgeschwindigkeit
  • Druckbild ist gerastert

Heute sind Nadeldrucker deswegen noch weit verbreitet, weil sie für das Anfertigen von Durchdrucken besonders geeignet sind. Von den verschiedenen Druckerarten ist der Nadeldrucker auch besonders als Plotter geeignet. Mit ihm werden aktuelle Messdaten direkt als Grafiken und Kurvenverläufe auf Papier fixiert.

Der Einsatz von sogenanntem Endlospapier macht diese Druckerart besonders attraktiv für Arztpraxen und andere medizinische Institutionen. Zur weiteren Zielgruppe gehören Banken und andere Finanzdienstleister, Postämter und Behörden. Mit dem Nadeldrucker können sie nämlich auf bis zu 2,6 Millimeter starkem Papier drucken und dieses durchschlagen: Der Druck ist für Formulare, Dokumente, Arztrezepte, Pässe oder Sparbücher geeignet.

Thermodrucker

Thermodrucker sind üblicherweise im Einsatz, um Kassenbons oder Quittungen zu drucken. Bild: Pexels/@obsahovka-obsahovka-1947041

Thermodrucker – Mini-Drucker für diverse Zwecke

Thermodrucker kennen wir alle aus der Gastronomie oder vom Supermarkt. Denn bei ihnen handelt es sich um den Drucker, der üblicherweise beim Drucken von Kassenbons mobil oder stationär zum Einsatz kommt. Oft lässt er sich ganz einfach mit dem entsprechend eingesetzten Kassensystem verknüpfen.

Vorteile vom Thermodruckern

  • beliebt als kleine und teilweise akkubetriebene Mini-Drucker
  • lassen sich mit fast allen Geräten wie Smartphones verbinden
  • für den Druck wird keine flüssige/feste Druckfarbe benötigt
  • bei Thermosublimationsdruckern und Thermotransferdruckern: Farbdrucken möglich
  • bei Thermodirektdruckern: geringe Kosten

Nachteile von Thermodruckern

  • bei Thermosublimationsdruckern und Thermotransferdruckern: hoher Anschaffungspreis
  • hohe Folgekosten: der Drucker benötigt spezielles Thermopapier
  • Kurzlebigkeit der Drucke
  • kaum Lichtbeständigkeit

Thermodrucker drucken mithilfe vom Schmelzen von Farben auf Farbbändern. Der klassische Thermodrucker benötigt für den Druck dabei ein hitzeempfindliches Thermopapier, auf dem die Farben eingedampft werden. Das Spezialpapier, dass Temperaturen von bis zu 400°C standhält, verändert sich durch die Hitzeeinwirkung farblich. Da Drucker mit diesem Einsatzzweck sehr klein sein können, nennt man sie oft auch Mini-Drucker.

Thermosublimationsdrucker

Es gibt verschiedene Druckerarten, die zur Familie der Thermodrucker gehören. Der größte Nachteil von sogenannten Thermosublimationsdruckern ist die Kurzlebigkeit des Druckergebnisses. Bereits nach einem halben Jahr verblasst das Schriftbild auf dem Thermopapier. Auch haben entsprechende Drucke wie zum Beispiel Quittungen kaum eine Lichtbeständigkeit.

Thermotransferdrucker

Die Ergebnisse von Thermotransferdruckern sind deutlich langlebiger und zeichnen sich vor allem durch ihre hohe Druckqualität aus. Sie finden deswegen beim Fotodruck und der Herstellung von Barcodes Anwendung. Beim Thermotransferdruck werden die Farbfolien mit verschiedenen Farben nämlich geschmolzen und anschließend auf das Papier aufgebracht. Da die eingeschmolzenen Farbbänder dadurch jedoch nicht widerverwertbar sind, ist das entsprechende Druckverfahren mit hohen Kosten verbunden.

Thermodirektdrucker

Deutlich häufiger als der Thermosublimationsdrucker und der Thermotransferdrucker kommt der Thermodirektdrucker zum Einsatz. Er benötigt ein Spezialpapier, das sich durch Erhitzen in unzähligen Grautönen einfärben kann. Durch den Thermodruck erhält man so ein Schwarzweiß-Bild. Thermodirektdrucker überzeugen durch auffällig schnelle Druckgeschwindigkeiten und niedrige Kosten.

Großformat-Drucker

Großformat-Drucker werden üblicherweise benötigt, wenn Druckprodukte mit einer Größe von bis zu DIN-A1 benötigt werden. Bild:Unsplash/@jipy32

Großformat-Drucksysteme – drucken bis DIN-A1

Während die Mehrheit der Drucker lediglich in den Formaten DIN-A5, DIN-A4 und manchmal sogar in DIN-A3 drucken können, sind Großformat-Drucksysteme mit Druckgrößen von bis zu DIN-A1 eine wahre Seltenheit. Vor allem lassen sich solche Drucker in so ziemlich allen Werbeagenturen, hochwertigeren Copyshops oder Unternehmen aus dem gestalterischen Bereich finden.

Vorteile von Großformat-Drucksystemen

  • Drucke in diversen Formaten
  • hochwertige Drucke
  • schnelles Arbeiten

Nachteile von Großformat-Drucksystemen

  • extrem kostenintensiv
  • platzintensiv

Großformat-Drucksysteme sind die Allrounder der Druckwelt und können vom Fotodruck über den dokumentationsechten Druck bis zum vervielfältigenden Kopieren so ziemlich alles. Die Anschaffung ist extrem kostenintensiv und die Geräte nehmen verhältnismäßig viel Platz in Anspruch.

Virtueller Drucker

Mit dem virtuellen Drucker können Sie Ihre Dokumente als PDFs drucken und mit Ihren Geräten jederzeit digital abrufen. Bild: Pexels/@olly

Virtuelle Drucker – komplett papierlos drucken

Umstritten ist, ob virtuelle Drucker bzw. PDF-Drucker zu den „echten Druckern“ zählen. Immerhin handelt es sich bei Ihnen nicht um eine hardwarebasierte Druckerart, sondern ein Software-Tool. Mit ihm können Sie vielmehr Dokumente im PDF-Format abspeichern, anstatt sie physisch auf Papier zu fixieren. Das spart natürlich zum einen Ressourcen wie Tinte und Papier, zum anderen ist der virtuelle Drucker einer der größten Schritt in Richtung papierloses Büro.

Vorteile vom virtuellen Drucker

  • keine Material- und Druckkosten
  • digitaler Überblick über alle Dokumente, einfache Vervielfältigung
  • schnelles Arbeiten
  • nachhaltigere Alternative

Nachteile vom virtuellen Drucker

  • kein physisches Druckergebnis

Heute sind wir aber noch längst nicht in der Arbeitswelt 4.0 angekommen und kaum ein Unternehmen, vor allem der klassische Kleinbetrieb, kann auf Drucker verzichten. Das müssen sie aber auch gar nicht. Virtuelle Drucker sind nämlich ohne Frage eine ideale Ergänzung zu einem herkömmlichen Druckersystem oder einem Multifunktionsdrucker.

Andere Druckerarten

Druckerarten gibt es viele. Womöglich benötigen Sie für Ihren Betrieb seltenere Drucker wie Metalldrucker. Bild: Pexels/@wendelinjacober/

Weitere Druckerarten und Funktionen

Neben den hier aufgeführten Druckern gibt es noch unzählige weitere Druckerarten auf dem Markt. Dazu gehören beispielsweise Schablonendrucker, Metalldrucker und Zeilendrucker. Etikettendrucker und Beschriftungsgeräte sind Drucker, die vor allem zum Bedrucken von Etiketten und Aufkleben eingesetzt werden.

Haben Sie sich für Ihren Kleinbetrieb nach Netzwerkdruckern umgesehen? Sie haben dann vielleicht schon herausgefunden, dass es sich beim Netzwerkdrucker nicht um eine eigene Druckerart, sondern vielmehr um einen netzwerkfähigen Drucker irgendeiner Art handelt, der über das Firmennetzwerk angesteuert werden kann. Unabhängig von der Druckerart ist dabei ebenfalls, ob ein Drucker WLAN-fähig ist, also eine Schnittstelle ins WLAN (WLAN/Wifi) aufweist. Während das der heutige Standard ist, gibt es immer noch Drucker, die per USB-Kabel an einen Computer angeschlossen werden müssen, um Drucken zu können. Manche Drucker sind fähig, einen Druckauftrag von Speicherkarten, USB-Sticks oder Digitalkameras auszulesen.

Nicht abhängig von der Druckerart ist, ob ein Drucker fähig ist, einen Duplexdruck anzufertigen, also beidseitig zu drucken oder wie viele Blätter maximal eingelegt werden dürfen. Es gibt Geräte in nahezu allen Preisklassen.  Zu den bekanntesten Druckerherstellern, die für eine hochwertige Qualität bekannt sind, gehören Epson, Hewlett-Packard (HP), Lexmark, Canon, Dell, Samsung, Philips, Sharp und Brother.

Druckerarten

Druckerarten als Drucker-Übersicht im Vergleich. Bild: PC-SPEZIALIST

Geeignete Druckerarten für Ihren Bedarf

Eine für Ihr Zuhause oder Ihre Firma angemessene Druckerart zu finden, ist also gar nicht so einfach. Bei der schier unendlichen Vielzahl an Arten, Funktionen und Möglichkeiten, scheint es sogar unmöglich, das passende Gerät zu finden. Und hat man ein Gerät gekauft, steht man vor der nächsten Herausforderung: Den Drucker richtig aufzubauen, ihn zu installieren und optimal zu konfigurieren, ist oft alles andere als ein Kinderspiel.

Wir empfehlen Ihnen deswegen, sich direkt an PC-SPEZIALIST in Ihrer Nähe zu wenden und sich zu einem geeigneten Drucker beraten zu lassen. Aber: Haben Sie Ihren Drucker für den privaten oder geschäftlichen Bedarf gefunden, hilft PC-SPEZIALIST Ihnen dabei, ihn zu beschaffen und ideal einzurichten. Die geschulten Techniker vermeiden selbstverständlich sämtliche übliche Fehler und Falschkonfigurierungen. Und mit seinen Managed Print Services stellt PC-SPEZIALIST Ihnen seine Fachkompetenz auch nach der erfolgreichen Druckereinrichtung weiterhin zur Verfügung. Benötigt Ihr Drucker einen Toner- oder Patronentausch, eine Wartung, Reinigung oder Reparatur, sind unsere Techniker auch schon zur Stelle. Dabei bieten sich unsere Managed Print Services vor allem für Vieldrucker, Selbstständige und Kleinunternehmen sowie für Gemeinschaftsbüros an. Sprechen Sie uns ganz einfach an!

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Verwendete Quellen: Tonerpartner.de, Printer-Care, TintenCenter, tradingtwins, Rollenland, prindo, mercateo

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