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Internetbetrug anzeigen
Author
Janina Kröger, Di, 27. Okt. 2020
in Ratgeber

Internetbetrug anzeigen

Warum und wo Sie eine Online-Anzeige erstatten sollten

Aktualisiert am 19.12.2022

Im Kampf gegen Internetkriminalität appelliert die Polizei: Sie sollten jeden Fall von Internetbetrug anzeigen – umgehend und unbedingt!

Wenn Sie einen Internetbetrug anzeigen möchten, müssen Sie dafür nicht einmal mehr zur nächstgelegenen Polizeiwache gehen. Inzwischen können Sie auch eine Online-Strafanzeige erstatten. Wie das funktioniert, lesen Sie bei uns.

Was ist Internetbetrug?

Keiner von Ihnen möchte wohl das Internet noch missen. Ob beruflich oder privat – das World Wide Web bietet schier unerschöpfliche Möglichkeiten, sei es zur Recherche, zur Interaktion, zur Unterhaltung oder zum Einkaufen. Wo Licht ist, gibt es allerdings auch Schatten und in diesem bieten sich genauso unendliche Möglichkeiten für Betrüger.

Eine Definition für die Bezeichnung Internetbetrug ist schnell gefunden. Darunter fällt nämlich alles, was mit dem Versuch zu tun hat, Internetnutzer zu betrügen, um daraus einen persönlichen und finanziellen Vorteil zu schlagen. So weit gefasst wie diese Formulierung sind auch die Möglichkeiten, derer sich die Kriminelle bedienen. Internetbetrug basiert jedoch fast immer auf Social Engineering. Hierbei erfinden die Angreifer plausibel klingende Szenarien, sogenannte Pretexts, mit denen sie ihren Betrug tarnen.

In der Regel handelt es sich beim Internetbetrug auch um Scamming. Unter Scamming versteht man Identitätsbetrug, mit dem sich Cyberkriminelle als eine wirtschaftlich oder persönliche interessante Person ausgeben und das Vertrauen, das ihre Opfer ihnen entgegenbringen, ausnutzen. Hierzu gehören unter anderem das sogenannte Romance Scamming, Immobilien-Scamming, aber auch Finanz-Scamming.

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Per Online-Anzeige können Sie schnell und unkompliziert einen Internetbetrug anzeigen. Bild: Unsplash/Campaign Creators

Beispiele für Internetbetrug

Seit geraumer Zeit ist bei Onlinebetrügern der Dreiecksbetrug auf eBay beliebt, bei dem der Betrüger einen eigenen Kauf aus fremder Tasche finanziert. Bei eBay-Kleinanzeigen ist auch der PayPal-Betrug eine beliebte Betrugsmethoden.

Aber nicht nur eBay und eBay-Kleinanzeigen sind beliebte Schauplätze für den Internetbetrug. Auch der Amazon Marketplace, Facebook oder Vinted wimmeln nur so von Betrügern. Zum Internetbetrug zählt aber auch, wenn zum Beispiel falsche Microsoft-Mitarbeiter anrufen, um Zugangsdaten zu erbeuten, wenn Cyberkriminelle Payback-Punkte klauen, wenn über YouTube eine angeblich lukrative Investition Bitcoins ergaunert, wenn ein fragwürdiger Lotterie-Gewinn versprochen wird oder wenn Fakeshops mit Medikamenten oder anderen falschen Angeboten locken.

Neuerdings richtet sich Internetbetrug immer häufiger gegen Unternehmen und Selbstständige. Für den Internetbetrug wird dabei nicht selten Spear-Phishing eingesetzt. Richtet sich Spear-Phishing gegen Unternehmen, spricht man auch von Business E-Mail Compromise (BEC). Zu Unterarten des Spear-Phishings bzw. BEC gehören das Whaling und der CEO-Betrug.

Kann man Internetbetrug anzeigen?

So unterschiedlich diese Fälle auch sind, kommen Sie unterm Strich auf ein gemeinsames Ergebnis: Wenn Sie Opfer eines Internetbetrügers werden, sollten Sie umgehend den Internetbetrug anzeigen. Warum? Einerseits weil Sie dadurch zumindest die Chance haben, verlorenes Geld zurückzubekommen, andererseits weil Sie mit einer Betrugsanzeige den Kampf gegen die Internetkriminalität unterstützen.

Denn: Wie sollen die Sicherheitsbehörden gegen Cyberkriminelle vorgehen können, wenn sie von deren fiesen Maschen nichts erfahren? Das Bundeskriminalamt (BKA) erklärt dazu: „Um Straftaten im Internet wirksam bekämpfen zu können, müssen die Sicherheitsbehörden über ein klares und aktuelles Bild der Lage, der Täterstrukturen und der Tatbegehungsweisen verfügen.“ Damit das funktioniert, ist es unerlässlich, dass die Sicherheitsbehörden in Fällen von Cybercrime möglichst frühzeitig eingebunden werden.

Das bedeutet für Sie: Sollten Sie im Internet Opfer eines Betrugs werden, sollten Sie unverzüglich eine Betrugsanzeige stellen. Auch das World Wide Web ist nämlich kein rechtsfreier Raum, sodass Sie grundsätzlich Internetbetrug anzeigen können und sollten.

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Dem Bundeskriminalamt ist es ein Anliegen, Internetbetrüger zu fassen und appelliert an die Opfer, dass Sie unverzüglich den Internetbetrug anzeigen. Bild: Unsplash/niu niu

Wo kann ich Internetbetrug anzeigen?

Sie sind ebenfalls einem Trickbetrug oder einem Fake-Shop auf den Leim gegangen und fragen sich, wo Sie den Internetbetrug anzeigen können? Sie können die Anzeige wegen Betrugs im Internet natürlich in Ihrer örtlichen Polizeidienststelle melden, genauso können Sie aber auch eine Online-Strafanzeige erstatten. Jedes Bundesland hat eine eigene Internetseite, auf der Sie den Internetbetrug melden können.

Wir haben die Webseiten der Onlinewachen aller Bundesländer für Sie zusammengestellt:

Stellen Sie eine Online-Strafanzeige, unterstützen Sie die Polizeiarbeit. Sinnvoll ist es auch, die Verbraucherzentrale zu informieren. Diese sammelt Fälle von Internetbetrug und berichtet darüber, um andere Internetnutzer davor zu schützen, ebenfalls auf die fiesen Maschen der Internetkriminellen hereinzufallen. Und für die Zukunft sollten Sie sich überlegen, wie Sie sich vor erneutem Internetbetrug schützen können.

So schützen Sie sich vor Betrug im Internet

Cyberkriminelle sind leider äußerst raffiniert und lassen sich immer wieder neue Methoden einfallen, wie Sie Daten und/oder Geld erbeuten können. Prinzipiell sollten Sie daher bei allem, was Sie im Internet tun, Vorsicht walten lassen. Dazu haben wir einige Tipps für Sie:

  • Sollten Sie etwas bei eBay verkaufen und für die Zahlung PayPal verwenden wollen, sollten Sie darauf achten, dass die Versandadresse und die Adresse in der PayPal-Zahlung übereinstimmen. So schützen Sie sich vor Dreiecksbetrug.
  • Als Verkäufer sollten Sie Ware möglichst per Einschreiben oder als versichertes Paket versenden, damit Sie den den Versand mit einem rechtsgültigen Nachweis belegen können.
  • Bei Angeboten und Kaufgesuchen aus dem Ausland sollten Sie vorsichtig sein und sich nicht auf Kaufabwicklungen über Treuhand- und Transportdienste einlassen. Häufig stecken dubiose Machenschaften dahinter.
  • Sind Sie Käufer und zahlen über PayPal, sollten Sie die Bezahlmöglichkeit „Freunde und Familie“ nicht nutzen. Der Verkäufer würde dadurch zwar Gebühren sparen, allerdings erlischt dadurch der Käuferschutz. Bieten Sie dem Verkäufer stattdessen an, die Gebühren selbst zu übernehmen und auf den Kaufpreis aufzuschlagen.
  • Lassen Sie sich als Käufer nicht auf eine Bezahlung per Guthaben-Karte ein. Sobald Sie den zugehörigen Code übermitteln, kann der Betrüger diesen einlösen. Von der Ware sehen Sie im Gegenzug nichts.
  • Seien Sie skeptisch und bemühen Sie bei einem angeblichen Lotteriegewinn am besten eine Suchmaschine. Möglicherweise finden Sie auf diese Weise schon einen Hinweis darauf, dass es sich um einen Internetbetrug handelt.
  • Kontrollen Sie bei unbekannten Onlineshops immer das Impressum. Bei sehr bekannten Webshops, zu denen Sie über einen Link gelangen, sollten Sie immer die Webadresse überprüfen, denn schon häufiger haben Internetbetrüger täuschend echt aussehende Kopien bekannter Webshops erstellt.
  • Übermitteln Sie keine persönlichen Daten wie eingescannte Personalausweise, Gehaltsnachweise oder Selfies mit Personalausweis an unbekannte Personen. Die Gefahr ist groß, dass solche Daten unrechtmäßig zweckentfremdet werden.

Halten Sie sich an diese Tipps, ist schon viel gewonnen. Hilfreiche Informationen zu weiteren Betrugsmaschen und Schutzmaßnahmen finden Sie beispielsweise auch auf der Internetseite des Landeskriminalamts Niedersachsen.

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Im Internet auf einen Betrüger hereingefallen? Denn sollten Sie unverzüglich den Internetbetrug anzeigen. Bild: Unsplash/Tim Gouw

Internetbetrug – auf Datenklau reagieren

Auch wenn die Täter durch einen Internetbetrug kein Geld, sondern nur Daten erbeuten konnten, war Ihre Attacke erfolgreich. Immerhin lassen sich Nutzerdaten und Co. im Internet zu Geld machen. Daher sollten Sie auch solche Fälle von Internetkriminalität unbedingt zur Anzeige bringen.

Und Sie sollten noch weitere Maßnahmen ergreifen, denn durch eine erfolgreiche Cyberattacke droht Ihnen weitere Gefahr. Möglicherweise können sich die Hacker mit den erbeuteten Daten Zugriff auf Ihren Rechner und zu Ihren Online-Konten verschaffen. Vielleicht haben Sie auch schon Malware auf Ihrem Gerät eingeschleust.

Dann hilft nur der Gang zu PC-SPEZIALIST in Ihrer Nähe. Unser Fachmann kann Ihren PC überprüfen, Schadsoftware entfernen und falls nötig und möglich eine Datenrettung durchführen. Mit der Installation eines Virenschutzes beugt er zudem einem weiteren Befall vor.

Vielleicht ist auch das Eins-für-Alles-Paket für Sie interessant. Durch die tägliche Systemprüfung einer speziellen Monitoring-Software kann unser Profi bei dem kleinsten Verdacht auf Viren und Co. reagieren und gegensteuern. Informieren Sie sich!

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80 Kommentare

  1. J.R. sagt:

    gehört folgendes Szenario auch zum Internetbetrug?

    Sachverhalt:

    sofort lieferbare Ware vor drei Wochen bei einem TV-bekannten Shop gekauft und per Klarna-Sofort bezahlt. Bezahlvorgang wie bei Klarna-Sofort, Erhalt des Geldes via Sofort wurde vom Händler bestätigt. Ware nach drei Wochen immer noch nicht da, Nach geforderter Stornierung wurde mitgeteilt: Ware könne nur storniert werden, wenn diese vorher verschickt wurde und vom Käufer wieder in die Retoure gebracht wird. Sobald diese wieder dort angekommen ist, könne die Rückerstattung in die Wege geleitet werden, was wiederum 10 Tage in Anspruch nimmt. Keine Info wann diese Ware denn mal kommt. Kontocheck ergab, dass bei der angeblichen Zahlung per Klarna-Sofort nie eine Transaktion über Klarna stattgefunden hat. Der Bankbeleg suggeriert, dass der Käufer selbst die Überweisung an den Händler getätigt hat. (somit entfallen die automatische Rückerstattung von Klarna-Sofort und Rückbuchung des Betrages durch den Kunden nicht möglich

    1. PC-SPEZIALIST-Team sagt:

      Hallo J.R.

      Bei online getätigten Geschäften haben Sie immer die Möglichkeit, innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt der Ware vom Kauf zurückzutreten. Natürlich erhalten Sie auch immer Ihr Geld für die Ware zurück. Wenn Sie bezahlt haben, aber keine Ware erhalten, wenden Sie sich an die Polizei, um den Betrug anzuzeigen. Zuvor sollten Sie aber versuchen, Kontakt zum Verkäufer aufzunehmen, und alle Beweise in Form von Screenshots sichern. Möglicherweise ist Ihre Überweisung übersehen worden und die Ware kommt, wenn Sie Kontakt zum Verkäufer aufnehmen.

      Viele Grüße
      Ihr PC-SPEZIALIST-Team

  2. Angelika Frase sagt:

    Hallo PC Spezialisten
    Habe die Nr blockiert und gelöscht , meine Freundin hat meinen Kontakt ebenfalls gelöscht.
    Meine whatsapp kontakte bleiben erst einmal alle gesperrt zur Sicherheit habe ich kontakte gelöscht die länger nicht genutzt wurden und die Nr notiert.
    Habe bisher nur den normalen Virenschutz von avast kann ich den besseren dazu verwenden zum Schutz?
    Lieben Dank für eure Hilfe

    1. PC-SPEZIALIST-Team sagt:

      Hallo Angelika!

      Lassen sich sich für einen optimalem Virenschutz am besten von einem PC-SPEZIALIST in Ihrer Nähe beraten. Gern übernimmt er dann auch die Installation und Konfiguration, damit die Software einwandfrei funktioniert.

      Viele Grüße
      Ihr PC-SPEZIALIST-Team

  3. Awads sagt:

    Guten Tag, ich wurde Opfer eines Betrügers, diese wurde angezeigt und verurteilt. Leider jedoch habe ich bis heute mein Geld nicht zurück erhalten, obwohl eine Pfändung angeordnet wurde.

    Was soll ich nun machen? Die Behörden sind nicht erreichbar und auch auf meine Anfrage meinten sie zusammengefasst: „Wir wissen auch nicht weiter…“

    1. PC-SPEZIALIST-Team sagt:

      Hallo Awads!

      Wir können Ihnen leider auch nicht helfen, raten Ihnen allerdings, sich von einer Verbraucherzentrale oder einem Anwalt beraten zu lassen.

      Viele Grüße
      Ihr PC-SPEZIALIST-Team

  4. Angelika Frase sagt:

    Hallo PC Spezialisten

    Bin leider auf einen “ angeblichen Käufer reingefallen. Die Fedex Dokumente sahen echt aus .
    Habe dann leider meine Handynummer an den angeblichen Service rausgegangen.
    Hatte lange Ruhe also nicht s gehört.
    Um den 10. Januar rum dann eine whatsapp ( mir unbekannte Nr) von diesem Typ. Hab die Nr blockiert und gemeldet.Die nummer gehört einer Freundin die seit dem Zeitpunkt ein neues Handy und eben diese Nr hat.

    Ich habe mittlerweile von eine neue Simkarte bekommen.
    Alle Einstellungen am Tablet und Handy geändert, .Die Umstellung erfolgte am 21.1.2023 . Habe das Handy fast 4 Stunden ausgeschaltet gehabt ,während dieser Zeit war der Typ wohl nochmal bei WhatsApp, konnte ich später einsehen .
    Meine Frage ist. Kann der meine neue Nummer trotzdem sehen ?
    Wie gesagt ich habe alles eingeschränkt, also weder wann noch ob ich WhatsApp nutze ,kontakte sind ausgeschaltet also auf niemanden gestellt .Die handynummer meine Freundin ist die die der Typ nun nutzt

    1. PC-SPEZIALIST-Team sagt:

      Hallo Angelika!

      Wenn Ihre alte WhatsApp-Nummer als Kontakt bei Ihrer Freundin eingespeichert ist und ein Chat besteht, erfährt der Kontakt, dass ein Nummernwechsel stattgefunden hat. Wenn Sie die entsprechende Nummer allerdings blockiert haben, kann Ihnen nichts passieren und derjenige kann keinen Kontakt zu Ihnen aufnehmen.

      Viele Grüße
      Ihr PC-SPEZIALIST-Team

      1. Angelika Frase sagt:

        Dankeschön PC Spezialist.
        Ich habe die alte WhatsApp Nr meiner Freundin gelöscht .Ihre neue Nummer allerdings noch nicht als Kontakt gespeichert da ich vermutet habe der Typ dann trotzdem unter der Nr der freundin mich wieder zum Ziel hat .Werde die Einstellungen auch so lassen .

      2. Angelika Frase sagt:

        Nochmal Dankeschön für die Hilfe.
        Habe vergessen,noch zu fragen , der blockierte Kontakt ist die neue WhatsApp Nr meiner Freundin ( habe die alte Nr und ihren Kontakt vom Handy gelöscht.
        Kann ich die Nr der Freundin dann wieder normal eingeben und speichern?
        Lieben Dank für die Hilfe.

        1. PC-SPEZIALIST-Team sagt:

          Hallo Angelika!

          Wenn Sie genau wissen, dass die Handynummer Ihrer Freundin gehört, können Sie die Nummer natürlich ganz normal abspeichern.

          Viele Grüße
          Ihr PC-SPEZIALIST-Team

        2. Angelika Frase sagt:

          Die Handynummer hat mir die Freundin am Telefon mitgeteilt. Ich habe sie gespeichert, und der Typ hat nun meine Nummer trotzdem wieder .Werde meiner Freundin sagen sie soll mich als WhatsApp Kontakt löschen. Hoffe das hilft ?

        3. PC-SPEZIALIST-Redaktion sagt:

          Hallo Angelika!

          Es hilft nicht, wenn Ihre Freundin Sie als Kontakt löscht. Wenn jemand anderes Ihre Telefonnummer hat, kann eine dritte Person Sie soviel löschen, wie Sie will – es ändert nichts. Sie müssen denjenigen blockieren, wenn er Sie kontaktiert. Mehr können Sie nicht tun.

          Viele Grüße
          Ihr PC-SPEZIALIST-Team

  5. Jasmin sagt:

    Hallo,
    Wir wollten ein Auto kaufen und haben eines gefunden. Die zuständige Transportfirma heißt CK Trans GmbH.

    Wir haben 5000€ überwiesen wie vereinbart, jedoch kam keine Bestätigung seitens der Firma über den Liefertermin. Auch über Email und telefon erreicht man keinen.

    Könnte es sich um Betrug handeln?

    1. PC-SPEZIALIST-Team sagt:

      Hallo Jasmin!

      So pauschal lässt sich keine Aussage treffen. Möglicherweise haben Kriminelle den Namen der Firma für einen Betrug missbraucht, möglicherweise hatten Sie in der Überweisung einen Zahlendreher und jemand anderes freut sich nun über den Geldbetrag. Möglichkeiten gibt es viele, aber ein Betrug ist natürlich nicht ausgeschlossen.
      Versuchen Sie weiter, die Firma zu erreichen oder wenden Sie sich an den Verkäufer. Wenn gar nichts hilft, wenden Sie sich an die Polizei.

      Viele Grüße
      Ihr PC-SPEZIALIST-Team

      1. Jasmin sagt:

        Dann wurde die Gesamte Firmenwebsite gefälscht. Die Handelsregisternummer war auf der Rechnung angegeben. Allerdings fehlten die letzten zwei Buchstaben „HB“. Unter der restlichen Nummer konnte ich das Unternehmen beim Amtsgericht schon finden.

  6. Angelika sagt:

    Hallo, ich glaube ich bin auf einer betrügerischen Seite gelandet. Wollte über Marktplace auf FB einen TV Tisch verkaufen. Der Käufer will den Tisch über FedEx abholen lassen. Ich soll die steuergebühen per paysafe card bezahlen und jetzt noch die Transport kosten tragen. Angeblich würe ich das Geld von FedEx boten wiederbekommen ? Ich halte das für fragwürdig

    1. PC-SPEZIALIST TEAM sagt:

      Hallo Angelika!

      Wir halten das von Ihnen beschriebene Vorgehen auch für fragwürdig und alles andere als seriös. Am besten ist, Sie geben den Ton an: Sie bestimmen als Verkäufer, wie die Ware versendet wird und wie die Bezahlung auszusehen hat. Kommt kein Geld, versenden Sie die Ware nicht.

      Viele Grüße
      Ihr PC-SEZIALIST-Team

      1. Angelika sagt:

        Hallo PC Spezialisten Ich habe gestern Abend ein bisschen recherchiert, der angebliche Käufer ist mit einem anderen User namen nur namentlich umgekehrt auf dem marktplace unterwegs. Habe ihn gestern blockiert. Ich soll für eine angeblich letzt Transaktion 10xein 100? paysafe card kaufen? FedEx fordert mich ebenfalls dazu auf ,sonst würde die Transaktion Zeit überschritten und ich müsste Strafe zahlen. Das stinkt doch .. Werde den ganzen Email Verlauf speichern.und natürlich nicht zahlen .

        1. Angelika sagt:

          Werde wieder vom angeblichen Käufer und meinen Gmail Account aufgefordert sofort die paysafecard zu kaufen . SONST würde mir eine Strafe drohen . Links kleines fedex Logo Mail SERVICE FEDEX EXPRESS LIVRAISON Dann der Text mit der Aufforderung sofort paysafecard zu kaufen

        2. PC-SPEZIALIST TEAM sagt:

          Hallo Angelika!

          Wenden Sie sich doch mal an Fedex, die in Ihrem Impressum eine E-Mail-Adresse hinterlegt haben, und schildern Sie dort, welche E-Mails Sie aktuell bekommen. Vermutlich wird Fedex Ihnen mitteilen, dass es sich um Betrug handelt und Sie die E-Mails ignorieren können.

          Viele Grüße
          Ihr PC-SPEZIALIST-Team

  7. DOAN LE sagt:

    Hallo PC, können Sie mir einen Hinweis geben. Ich habe Sachen im Internet bestellt und die Firma liegt in China, hat aber Website in Deutschland. In der Website steht, dass man die Versandkosten innerhalb Europa nicht bezahlen muss, aber musste ich am Ende bezahlen. Ich habe das Kundenservice versucht zu kontaktieren, aber die Email für Kundenservice ist nicht existiert. Ich habe deswegen die Konflikt in Paypal eröffnet und habe mit den Verkäufer geschrieben, dass ich wegen der Enttäuschung das stonieren möchte. Die Verkäufer sagt einfach, dass sie schon das Paket geschickt und mich nicht stonieren kann, obwohl in der Website steht, dass man innerhalb 24h stonieren kann. Die hat immer verzögert meine Stornierung und ich bin sehr ärgerlich. Ich weiß nicht, ob man da in diese Situation etwas machen kann. Paypal kann mich in dem Fall nicht helfen, nur wenn ich das Paket nicht erhalte. Ich habe im Internet die Bewertungen von anderen auch gelesen und es gibt auch viele Leute schlechte Erfahrungen mit der Firma.

    1. PC-SPEZIALIST-Redaktion sagt:

      Hallo Doan Le!

      Wichtig ist, dass Sie Beweise sichern, also Screenshots anfertigen, bsp. von der Webseite, den im Internet gefundenen Bewertungen, Ihrer Stornierung … und gegebenenfalls Anzeige erstatten.
      Zunächst allerdings sollten Sie sich allerdings Rat bei der Verbraucherzentrale oder einem Anwalt suchen. Nur dort bekommen Sie rechtssichere Unterstützung.

      Viele Grüße
      Ihr PC-SPEZIALIST-Team

  8. Caro sagt:

    Hallo! Habe über 300? für einen Kauf über Facebook überwiesen. Seither hat der Verkäufer nicht mehr geantwortet. Der Artikel wird weiterhin angeboten aber in einer anderen Stadt. Ich habe den Namen und die IBAN und bin mir unsicher wie ich am besten vorgehe… Sollte ich den Verkäufer direkt bei Facebook melden oder ihn nochmal anschreiben und vorwarnen, als letztes Druckmittel? Die Anzeige bei der Polizei wird dann natürlich auch gemacht und Screenshots habe ich. Er wirkte eigentlich vertrauensvoll, 10 Jahre bei Facebook, antwortete teilweise mit Sprachnachrichten… War wohl trotzdem zu naiv von mir. Danke für jeden Tipp!

    1. PC-SPEZIALIST-Redaktion sagt:

      Hallo Caro!

      Leider können wir Ihnen bei dieser Sache keine klare Empfehlung aussprechen und auch nicht juristisch weiterhelfen. Den Verkäufer zu konfrontieren und ihn vorzuwarnen, könnte vielleicht funktionieren und Ihnen hoffentlich den Weg zur Polizei ersparen. Sollte das Vorgehen erfolglos bleiben, sollten Sie sich aber an Facebook und die Polizei wenden.

      In jedem Fall drücken wir Ihnen die Daumen, dass Sie gut aus der Sache rauskommen!

      Viele Grüße
      Ihr PC-SPEZIALIST-Team

  9. Anke Theissen sagt:

    Habe aktuell einen Betrugsversuch (vermute ich). Kann ich das anzeigen ? Angeblich hat der Käufer das Geld an ein Inkassounternehmen gegeben und ich soll irgendetwas aktiv abrufen. Angeblich verliert er das Geld wenn ich das nicht abrufe. Käufer kommt aus den Niederlanden (ich wohne relativ grenznah). Kann ich vorab Anzeige erstatten ?

    1. PC-SPEZIALIST-Redaktion sagt:

      Hallo Anke!

      Nein, vorab Anzeige erstatten geht nicht. Eine Anzeige kann man erst erstatten, wenn man einen Schaden erlitten hat. Aber: Sie können Beweise sammeln, Screenshots anfertigen und sich bei einer Verbraucherzentrale beraten lassen, was Sie tun können.
      Grundsätzlich sollten Sie in solchen Fällen den Kontakt blockieren, sodass Sie nicht weiter belästigt werden.

      Viele Grüße
      Ihr PC-SPEZIALIST-Team

  10. Karo sagt:

    Ich hatte heute gleich 2x Betrüger. Freundschaftsanfrage über Facebook, inklusive Forderungen von 600 000? für Tumorbehandlung in Litauen. Anfrage über meinem Artikel: Ok ich nehme aber ich würde gerne morgen kommen bin aber gerade beruflich beschäftigt, ich schicke einen DPD Postboten zu dir nach Hause um dir dein Geld in bar zu überreichen und den Artikel abzuholen. Beide Betrugsmaschen kamen über Facebook oder den Messenger

  11. Lilijana Vogl sagt:

    Mein Mann hat angeblich im Ausland gewonnen. Die Bank in Portugal wollte erstmal 1700 Euro und jetzt nochmal über 5000 Euro um den Gewinn zu erhalten. Ich kann nur an Betrug denken.

    1. PC-SPEZIALIST-Redaktion sagt:

      Hallo Lilijana!

      Da würden wir auch sofort an Betrug denken. Am besten ist es, solche Nachrichten auf dem schnellsten Weg in den Papierkorb verschieben. Auf keinen Fall in irgendeiner Form reagieren, denn dann wissen die Hintermänner, die oftmals Massen-E-Mails versenden, dass Ihre E-Mail -Adresse korrekt ist und benutzt wird.

      Viele Grüße
      Ihr PC-SPEZIALIST-Team

  12. Bernd sagt:

    Hallo, nach einem Kauf bei Ebay wurde mir ein Link von DHL für das Tracking des Pakets geschickt. Ich weiß nicht wie aber offensichtlich wurde durch klicken des Links mein Googlekonto und Kreditkarteninfo geklaut. Es wurden mir dann über Googlepay mehrere Tausend Euro abgebucht. (Ich selbst nutze Gogglepay nicht. Die Kreditkarten Bank scheint nicht zuständig zu sein, die Polizei hat den Fall aufgenommen konnte aber nicht wirklich helfen. An Google kommt man gar nicht ran daher meine Frage wie kann man Google kontaktieren? Bis jetzt bin ich in einer Endloschleife, bei Googlepay gibt es im Falle von Problemen nur einen Link der zu Lufthansa Miles und Moore führt (kein Scherz). Schon mal Danke für eine Info wie man Google kontaktieren kann.
    Antworten

    1. PC-SPEZIALIST-Redaktion sagt:

      Hallo Bernd!

      Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, in Kontakt zu Google zu treten:

        per Telefon: 040 – 80 81 79 000
        per Fax: 040 – 49 21 91 94
        per E-Mail: support-deutschland@google.de
        über die Kontakt-Seite: https://www.google.de/contact/ oder
        über Support-Foren: https://support.google.com/

      Viele Grüße
      Ihr PC-SPEZIALIST-Team

      1. Bernd sagt:

        Vielen Dank an das PC Spezialist Team. ich versuche es jetzt mal per fax oder email. Bei der Telefon Nummer wird man bei der deutschen Sprachauswahl rausgeworfen und bei der englischen geht die angefragte Nummernauswahl nicht. Probieren sie es mal Spaß halber aus.

        1. PC-SPEZIALIST-Redaktion sagt:

          Hallo Bernd!

          Wir wünschen Ihnen auf jeden Fall viel Erfolg! Lassen Sie uns gern wissen, wenn Sie andere Kontaktmöglichkeiten auftun!

          Viele Grüße
          Ihr PC-SPEZIALIST-Team

  13. Dave sagt:

    Hallo PC Spezialist, ich bin im Internet auf einen Fakeonlinehändler für Elektrogeräte, dessen Bank im Ausland sitzt, hineingefallen. Das Produkt ist zwar bestellt, das Geld nicht überwiesen. Ebenso ist noch kein Konto meinerseits angegeben. Lediglich haben die meine Anschrift und Adresse. Wie sollte ich mich jetzt verhalten? Wenn ich das Geld noch nicht überwiesen habe, ist dieses nicht weg, richtig? Ich habe vor eine Anzeige zu erstatten, um den widerrechtlich Missbrauch meiner Daten vorzubeugen.

    1. PC-SPEZIALIST-Redaktion sagt:

      Hallo Dave!

      Wenn Sie noch kein Geld (per Vorkasse?) überwiesen haben, ist es natürlich nicht weg. Sie sollten die Bestellung aber auf jeden Fall stornieren, dazu haben Sie nach der Lieferung 14 Tage Zeit, Sie können aber auch schon vor der Lieferung der Ware von Ihrem Widerrufsrecht Gebrauch machen. Folgen müssen Sie nicht fürchten.

      Viele Grüße
      Ihr PC-SPEZIALIST-Team

  14. Carlos Fernandes sagt:

    Den Provider hab ich schon Kontaktiert da heißt es leider könne man mir nicht helfen. Es gibt keine Hotline oder sonstiges. Auf dieser email Adresse sind sensible Daten die ich brauche Arbeitsverträge, Rechnungen usw? Ich weiß einfach nicht was ich noch machen soll

    1. PC-SPEZIALIST-Redaktion sagt:

      Hallo Carlos!

      Wenn der Provider Ihnen ebenfalls nicht helfen kann, dann haben Sie vermutlich Pech gehabt. Auch wir können Ihnen in dem Fall leider nicht helfen.
      Um eben nicht in diese Probleme zu geraten, sollte man regelmäßig oder wiederkehrend ein Backup anlegen. Zudem sollte bei möglichst allen Zugängen eine https://www.pcspezialist.de/ratgeber/zwei-faktor-authentifizierung/ genutzt werden, um es Angreifern nicht zu leicht zu machen.

      Viele Grüße
      Ihr PC-SPEZIALIST-Team

  15. Carlos Fernandes sagt:

    Hallo PC Spezialist, ich habe seit knapp einer Woche keinen Zugriff mehr auf meinen email Account. Ich hatte auf Instagram am Morgen eine Meldung dass ein unbekanntes Gerät auf mein Account angemeldet war. Danach wurde mein Passwort geändert. Da ich bei der Anmeldung des email Accounts zu wenig Daten angegeben habe, habe ich nicht die Möglichkeit mein email Passwort zurückzusetzen. Wer kann mir helfen? Ich hab Angst das meine über meine email Adresse Sachen bestellt werden oder sonstiges. Was soll ich tun?

    1. PC-SPEZIALIST-Redaktion sagt:

      Hallo Carlos,

      es tut uns leid, von Ihrem Fall zu hören. Wir würden Ihnen empfehlen, den Kontakt mit Ihrem E-Mail-Provider und dem Kundenservice der entsprechenden anderen betroffenen Plattformen wie Instagram aufzunehmen. Hier müsste man Ihnen entsprechend weiterhelfen können.
      Sollten Sie professionelle Unterstützung beim Wiederherstellen Ihres E-Mail-Accounts benötigen, ist PC-SPEZIALIST in Ihrer Nähe der geeignete Ansprechpartner.

      Viele Grüße
      Ihr PC-SPEZIALIST-Team

  16. Ades sagt:

    Meine Mutter (75 Jahre) wurde Opfer eines Internetbetrugs. Lange peinliche Geschichte. Es handelt sich um mehrere Tausende Euros. Wir wussten es alle nicht. Jedenfalls sitzen die Betrüger in Afrika. Bringt es was hier zur Polizei zu gehen? Denke mal die können auch nichts machen.

    1. PC-SPEZIALIST-Redaktion sagt:

      Hallo Ades!

      Sie haben natürlich recht, die Chancen, die Kriminellen im Ausland zu fassen, sind mehr als schlecht, dennoch muss man sich dagegen wehren und je mehr Menschen das tun, desto größer wird der Druck, gegen diese Machenschaften vorzugehen. Deshalb empfehlen wir dringend, alle Beweise zu sammeln und den Internetbetrug anzuzeigen.

      Viele Grüße
      Ihr PC-SPEZIALIST-Team

  17. Patrick sagt:

    Ich wurde bei einem Facebook Flohmarktverkauf betrogen. Bzw ich überwies 35? aber Empfänger leugnet erhalt. Kommen Kosten für eine Anzeige auf mich zu? Muss ich etwas beachten? freundliche Grüße Patrick

    1. PC-SPEZIALIST-Redaktion sagt:

      Hallo Patrick!

      Eine Anzeige zu erstatten, ist natürlich kostenlos. Damit Sie den Betrug nachweisen können, müssen Sie eindeutige Screenshots anfertigen, beispielsweise vom Schriftverkehr, von der getätigten Überweisung… Was es ansonsten zu beachten gibt, erfahren Sie bei der Polizei.

      Viele Grüße
      Ihr PC-SPEZIALIST-Team

  18. Murat sagt:

    Hallo PC Spezialist, ich wurde durch Instagramm, auf eine Tradingplatform aufmerksam, wo ich mit kleinen Investitionen Geld verdienen kann. Die Tradingplattform ist scheinbar nur eine Fakeplattform, wo man richtig abgezogen wird. Ich habe ca. 53000? in dieser Plattform und bekomme es nicht wieder zurück. Ich habe bereits eine Strafanzeige über Schweren Betrug gestellt, nur ist die aussicht eher schlecht, da sie sehr Proffesionell aufgestellt sind. Mein Geld ist weg ich will über diese Plattform nur andere dafor warnen in diese Anzeigen, mit 250? garnicht erst einzusteigen. Die Traderplattform heißt Xprtcoin, und man findet auch nichts negatives über sie sondern nur positives im Internet. Lasst die finger von allen Plattformen, wo mit kleinem Einsatz große Gewinne versprechen! Mit freundlichen Grüßen

  19. Ramona sagt:

    Hallo PC-Spezialist, ich wurde im Internet beim Kauf von Konzerttickets von einer Privatperson betrogen, leider habe ich die Zahlung über Paypal Freunde gemacht. Die Person hat behauptet es sei nichts angekommen und wollte mir darauf hin die Tickets nicht geben. Ich habe dann das Geld zurück verlangt, aber es kam einfach nur ein Nein und danach keine Antwort mehr. Habe ich da trotzdem noch eine Chance das Geld zurückzubekommen?

    1. PC-SPEZIALIST-Redaktion sagt:

      Hallo Ramona!

      Leider haben Sie keine Chance, das Geld zurück zu bekommen. PayPal sagt ganz klar, dass es keinen Käuferschutz bei der Freunde-Funktion gibt.

      Viele Grüße
      Ihr PC-SPEZIALIST-Team

  20. Raccoon sagt:

    Ich soll angeblich im Internet was bestellt haben. Aber ich weiß davon nichts. Stattdessen habe ich jetzt ein Inkasso Unternehmen am Hals. Was kann ich tun?

    1. PC-SPEZIALIST-Redaktion sagt:

      Hallo Raccoon!

      Zunächst einmal sollten Sie Ruhe bewahren und dann die Forderung prüfen, ob es sich überhaupt um eine gerechtfertigte Forderung handelt.
      Auftraggeber, Forderungsgrund und Vertragsgegenstand müssen in dem Schreiben enthalten sein, zudem darf die Registrierung bei der zuständigen Behördfe nicht fehlen. Zudem kommen Forderungen per Inkasso grundsätzlich nur, wenn vorher schon Mahnungen eingegangen sind, in der Regel bis zu vier!
      Ist die Forderung unrechtmäßig, legen Sie Widerspruch ein – schrifdtlich und per EInschreiben an die Inkassofirma. Ein zusätzlicher Versand via Fax oder E-Mail sind empfehlenswert, um eindeutige Nachweise über den fristgerechten Versand des Widerspruchs zu besitzen. Damit fallen für Sie keinerlei Gebühren an, selbst wenn es zu weiteren Schreiben seitens des Inkassobüros kommen sollte. Der Widerspruch sollte sicherheitshalber auch beim Gläubiger-Unternehmen selbst eingehen, um sicherzustellen, dass es zu keinem gerichtlichen Titel oder SCHUFA-Eintrag kommt.

      Dann heißt es erst einmal abwarten und zur Not einen Anwalt konsultieren!

      Viele Grüße,
      Ihr PC-SPEZIALIST-Team

  21. Annegret sagt:

    Hallo PC-Spezialist-Team, danke für den Artikel! Kann ich auch Anzeige erstatten, wenn jemand versucht mich (oder eine Familienangehörige) zu betrügen, indem durch falsche Versprechungen versucht wird, die Zahlung eines erheblichen Geldbetrages ins Ausland zu erreichen, die Familienangehörige die Zahlung aber nicht geleistet hat? Viele Grüße!

    1. PC-SPEZIALIST-Redaktion sagt:

      Hallo Annegret!

      Natürlich kann man auch in dem Fall eine Anzeige erstattet – allerdings wird die Polizei vermutlich keine Schritte einleiten, weil ja niemand einen Schaden erlitten hat. Aber einen Versuch ist es natürlich Wert, erst recht, wenn Sie Beweise in Form von Screenshots oder ähnlichem haben.

      Viele Grüße
      Ihr PC-SPEZIALIST-Team

  22. Arbnora Jakupi sagt:

    Hallo ich wollte mein Tisch im Facebook verkaufen und ich wurde angeschrieben ich hab mein namen Adresse und Email geschrieben doch dann merkte ich das das ein scam ist da ich gleiche Nachrichten von jemand anderen bekommen habe. Ich hab die Person konfrontiert und sie hat den Chat verlassen. Ich habe Angst das diese Person mit meiner Adresse und Email irgendwas macht wie kann ich weiter handeln? Was soll ich machen?

    1. PC-SPEZIALIST-Redaktion sagt:

      Hallo Arbnora!

      Im Moment können Sie wenig tun. Da die Krimnellen, sollten Ihre persönlichen Daten in deren Hände gelangt sein, aber mit Ihrer E-Mail-Adresse und Ihrem Name allerdings Abos abschließen können oder in Ihrem Namen einkaufen können, sollten Sie Ihr Konto ganz genau im Auge behalten und Auffälligkeiten sofort Ihrer Bank melden. Zudem kann es ratsam sein, Passwörter zu ändern und sehr sichere Passwörter zu erstellen, die am besten in einem Passwort-Manager abgelegt werden. Im Zweifelsfall gehen Sie zur Verbraucherzentrale und lassen sich dort beraten.

      Viele Grüße
      Ihr PC-SPEZIALIST-Team

  23. Helge sagt:

    Hallo miteinander, auf der Suche nach passgenau angefertigten Plissees sind auf der Website eines angeblichen Familienbetriebs ( https://schuette.shop/ ) gelandet und habe dort schließlich auch 6 Plissees bestellt, allerdings darum gebeten, vor der Herstellung abzusprechen, ob unsere Maßangaben plausibel sind. Als nach zwei Tagen bereits die Versandbestätigung ins emailFach einflog, versuchten wir über die Telefonnummer in der Widerrufsbelehrung Kontakt aufzunehmen – um schließlich festzustellen, dass das Unternehmen in Polen sitzt,, was nirgends explizit kommuniziert wird. Die Rede ist von ?Familienunternehmen? – wir gingen davon aus, dass dieses in Deutschland seinen Sitz hat. Falls Garantieansprüche entstehen, sehen wir nur schwer eine Chance, diese in POLEN durchsetzen zu können. Weder im Impressum noch sonstwo auf der o.g. Website finden sich die Information, dass die Firma ihren Sitz in Polen hat. Was würdet ihr tun?

    1. PC-SPEZIALIST-Redaktion sagt:

      Hallo Helge,

      es tut uns leid, von Ihrem Fall zu hören. Dass nicht wie gewünscht eine Maßabsprache vor der Herstellung stattfand, ist sehr ärgerlich. Dass der Online-Shop in Gdynia, Polen sitzt, ist aber dem Impressum (https://schuette.shop/impressum) zu entnehmen. Leider wird man da kaum etwas machen können.

      Und unserer Einschätzung nach handelt es sich bei dem Shop auch nicht um einen Internetbetrüger. Auch, wenn der Umgang mit Kunde und Produkt in Ihrem Fall wohl recht unsensibel stattfand. Doch am besten warten Sie erst einmal die Lieferung ab und schauen dann, ob denn überhaupt Garantieansprüche entstehen.

      Viele Grüße
      Ihr PC-SPEZIALIST-Team

  24. H.O sagt:

    Hallo, Ich wollte online auf ebay Kleinanzeige eine Konsole kaufen und habe dem Verkäufer dann wie besprochen das Geld überwiesen und dieser hat dann zugegeben, nach langen hin und her schreiben, dass er mich über den Tisch gezogen hat und nun mein Geld weg ist. Ich habe alle Beweise gesichert und online eine Anzeige erstattet. Nun zu meiner Frage: Wie sieht das weitere Prozedere aus? Welche Mittel hat denn die Polizei so und was wird genau getan. Ich habe der Polizei den vermeintlichen Namen und die IBAN des Täters übermittelt. Beides kann natürlich fake sein, daher würde ich gerne wissen, was die Polizei bei den Ermittlungen bei online Betrug macht. Danke schon mal im voraus!

    1. PC-SPEZIALIST-Redaktion sagt:

      Hallo H.O.!

      Wie das Vorgehen der Polizei ist, können wir Ihnen nicht sagen. Das erfahren Sie bei der Polizei. Fragen Sie Ihre örtliche Polizei oder dort, wo Sie die Anzeige aufgegeben haben.

      Viele Grüße
      Ihr PC-SPEZIALIST-Team

  25. Einfachnurich sagt:

    Wo melde ich einen potentiellen Betrugsversuch ?

    1. PC-SPEZIALIST-Redaktion sagt:

      Hallo Einfachnurich!

      In unserem Ratgeber finden Sie unter Abschnitt drei eine Auflistung der Online-Wachen aller Bundesländer. Alternativ können Sie sich aber natürlich auch an Ihre örtliche Polizei wenden.
      In einem ersten Schritt sollten Sie die Beweise sichern (Screenshots anfertigen) und den Anbieter der Seite, über die der Betrug stattgefunden hat oder stattfinden sollte, informieren.

      Viele Grüße
      Ihr PC-SPEZIALIST-Team

  26. A. Mauntz sagt:

    Guten Tag, an wen wende ich mich bei Betrugsverdacht? Ich bin selber nicht betroffen, habe aber eine verdächtige Seite gefunden, die angeblich eine Firma sein soll. Diese sucht Minijobber, aber bei der Bewerbung soll man Fotos seines Ausweises hochladen. Zudem existiert die Firma nicht im Registerportal. Wäre das schon eine offizielle Anzeige wert oder ist das eher ein Thema für den Verbraucherschutz?

    1. PC-SPEZIALIST-Redaktion sagt:

      Hallo A. Mauntz!

      Sie können solche Verdachtsmomente zunächst einmal beim Verbraucherschutz melden. Bei der Verbraucherzentrale finden Sie ein Beschwerdeformular, wo Sie Ihr Anliegen eintragen können. Erst wenn Sie selbst zum Opfer werden, ist die Anzeige bei der Polizei der richtige Weg.

      Viele Grüße
      Ihr PC-SPEZIALIST-Team

  27. Peter sagt:

    Bisschen komischer Fall meinerseits. Ich hab mit jemand am twitter geschrieben findom mässig und hab gefragt wie kann ich zahlen u.s.w sie hat dann gesagt uber zalando. Ich hab gesagt ja nach mittag wie viel denn? Dann hat sie 50? gesagt ich hab gesagt das geht nicht dann hat sie mich erpresst damit zur Polizei gehen und anzeigen und ich hab bis 16uhr Zeit sie das Geld zum Geben…. hab ich natürlich nicht gemacht. Hab ich dadurch irgend was falsches gemacht was ist wenn sie mir wegen das wirklich anzeigt beim Polizei? Ich hab Angst obwohl ich eig. Nichts falsches gemacht hab oder???

    1. PC-SPEZIALIST-Redaktion sagt:

      Hallo Peter!

      Es hört sich nicht so an, als ob Ihnen eine Gefahr droht. Vermutlich wollt derjenige nur Nagst erzeugen, um Sie zur Zahlung zu bewegen. Bewahren Sie sicherheitshalber den Schriftverkehr mit der Person als Beweismaterial auf und warten Sie einfach ab.

      Viele Grüße
      Ihr PC-SPEZIALIST-Team

  28. Torsten Kuhl sagt:

    Hallo . Ich habe 350 Euro für einen Artikel an eine Privatperson im Internet bezahlt und diesen Artikel nicht erhalten. Was kann ich machen um mein Geld wieder zu bekommen? Ich habe das Geld per Sofortüberweisung bezahlt.

    1. PC-SPEZIALIST-Redaktion sagt:

      Hallo Torsten!

      Ist der Verkäufer noch erreichbar? Haben Sie ihn kontaktiert? Kann er beispielsweise mit einer Sendungsnummer von DHL nachweisen, Ihnen die Ware gesendet zu haben? Suchen Sie den Kontakt zum Verkäufer oder wenden Sie sich an die Polizei, um Anzeige zu erstatten. Außerdem können Sie sich von einer Verbraucherzentrale beraten lassen.

      Viele Grüße
      Ihr PC-SPEZIALIST-Team

  29. Jennifer Brinkmann sagt:

    Halo zusammen habe auch seit langem das Problem z.b. keinen eigen Zugriff zu haben auf pornografischen Seiten wo ich selber zu sehen bin. Mein CV Passwort wurde geändert von jemand unbekannten. Auch Rechnungen auf einer neuen E-Mail-Adresse auf meinem Namen kamen bei mir Zuhause an. Bin entsetzt und stehe mit diesem Problem alleine dar. Möchte Bilder und pornografische Videos von mir aus dem Netz raus haben. Habe aber keinerlei Möglichkeiten dies allein hin zu bekommen. Wo bekomme ich da Hilfe zu? Auch Rechnungen die auf meine Namen gemacht wurden bin ich mit überfordert. Wo bekomme ich sinnvolle Hilfe? Mit freundlichen Grüßen Jennifer B.

    1. PC-SPEZIALIST-Redaktion sagt:

      Hallo Jennifer!

      Bilder aus dme Intenret zu löschen, dürtfe schwieirg sein. Dazu müssen Sie sich jeweils an den Betreibert der Seite wenden, den Sie im Impressum finden, und ihn zur Löschung auffordern. Sie können sich auf die DSGVO berufen und wenn Sie keinen Erfolg haben, an eine Verbraucherzentrale in Ihrer Nähe wenden.
      Rechnungen, die unrechtmäßig auf Ihren Namen ausgestellt sind, bedeuten, dass jemand in Ihrem Namen Einkäufe tätigt. Hier ist die Polizei der korrekte Ansprechpartner.

      Viele Grüße
      Ihr PC-SPEZIALIST-Team

  30. Bruno Schulz sagt:

    Es ist momentan eine Betrugsmail mit „DHL“-Absender im Umlauf. Angeblich wurde man man von der DHL_Paketzstellung nicht abgetroffen. Zum genannten Zeitpunkt war aber unser Geschäft offen“! Man bekommt weitere Nachricht nach Zahlungseingang. „nach Zahlungseingang“ beweise den Betrug. Ich habe soeben die Mail an die Internetpolizei weitergeleitet. Bestgruß Bruno Schulz

    1. PC-SPEZIALIST-Redaktion sagt:

      Hallo Bruno!

      Vielen Dank, dass Sie uns von der neuehn Betrugsmasche berichten. Damit schützen Sie andere potenzielle Opfer. Die Mail an die Polizei weiterzuleiten, ist genau richtig!

      Viele Grüße
      Ihr PC-SPEZIALIST-Team

  31. Manu sagt:

    Hallo eine Frage, Ich bin einem Love Scammer zum Opfer gefallen aus Japan. Er hat mir bsp gedroht wenn ich ihm kein Geld überweise vor den Zug zu werfen. Da ist mir klar geworden das der Mann nur Geld will. Etwas Geld habe ich ihn überwiesen. Zum Glück nicht so viel. Ich habe von dem Mann eine Japanische Telefonnumer sowie Bankdaten von einer Bank in Japan, eine Wohnadresse und auch Namen seiner Eltern. Ob die Wohnadresse stimmt weiß ich nicht. Das Bankkonto gibt es aber wirklich. Von seiner Stimme habe ich ich auch eine Tonbandaufnahmen noch. Ich will morgen bei der Polizei Anzeige stellen. Ich habe chats gesichert. Ich weiß nicht ob es Sinn macht das ganze noch an die Polizei in Tokio oder der entsprechenden Präfektur weiter zu leiten. Oder kümmert sich darum die Polizei Deutschland darum.

    1. PC-SPEZIALIST-Redaktion sagt:

      Hallo Manu!

      Es ist sicherlich sinnvoll, Anzeige bei der deutschen Poliozei zu erstatten – inwieweit die Anzeige weitergeleitet wird oder ob Sie selbst aktiv werden müssen, können Ihnen nur die deutschen Behörden sagen. Fragen Sie bei der Polizei nach, wenn Sie Anzeige erstatten.

      Viele Grüße
      Ihr PC-SPEZIALIST-Team

  32. Raik sagt:

    Hallo! Ich habe Ware bei ebay kleineinzeigen gekauft. Ich habe mit Paypal bezahlt (Zahlung zwischen Freunden) Aber ich habe sofort eine E-Mail von kleineninzeigen bekommen, dass es ein Betrüger war.Ich habe dem Verkäufer geschrieben, er hat mir geantwortet, wollte mir das Geld aber nicht zurückgeben.Ich komme aus Estland, an wen soll ich mich wenden? Danke!

    1. PC-SPEZIALIST-Redaktion sagt:

      Hallo Raik!

      Am besten ist, Sie wenden sich an Ihre örtliche Polizei und erstatten dort Anzeige. Sichern Sie unbedingt alle Beweise, wie E-Mails, die Ebay-Anzeige… Das Problem wird allerdings darin liegen, dass Sie per PayPal (Freunde) bezahlt haben. Da liegt es in Ihrer Verantwortung, ob Sie dem Empfänger trauen.

      Viele Grüße
      Ihr PC-SPEZIALIST-Team

  33. Anna sagt:

    Hallo! Ich möchte eine Online Strafanzeige machen. Wohin kann ich mich wenden, wenn ich aus Österreich komme. Ich wohne in Wien. Liebe Grüße

    1. PC-SPEZIALIST-Redaktion sagt:

      Hallo Anna!

      Versuchen Sie es mal auf der Webseite Onlinesicherheit – ist da nicht das richtige Dabei, müssen Sie sich an Ihre örtliche Polizeidienststelle wenden.

      Viele Grüße
      Ihr PC-SPEZIALIST-Team

  34. Peter Hase sagt:

    Hallo-meine Frage, ist es rechtens das z.b. Ein (Familienstammbaum) im Net-präsentiert wird-mit der Aufforderung seine Meinung hierzu zu äußern bzw. per. Mail oder Impressum den (Initiator) dieser Webseite zu Kontaktieren- obwohl keinerlei Möglichkeit besteht -ob. per Mail oder auf (Impressum) absolute Kontaktmöglichkeit gesperrt ist?? Besonders unverständlich ist das -weil der Initiator ständig um eine (Beurteilung) seiner Webseite eindringlich dazu Auffordert! Es ist zwar eine sehr Interessante Webseite-aber was soll denn der Scheiß? das dieser Herr (Andreas Böttcher) einen (Familienstammbaum) mit dem Titel (Du wirst Sterben) ins Netz stellt t aber nicht an einen Kontakt interessiert ist, obwohl er diesen ständig einfordert.

    1. PC-SPEZIALIST-Redaktion sagt:

      Hallo Peter!

      In Deutaschland gibt es die Impressumspflicht für alle Betreiber einer Webseite, die nicht rein privat sind. Eine Webseite wird dann nicht mehr als rein privat angesehen, wenn Werbebanner oder spezielle Links auf der Webseite enthalten sind. Wer kein Impressum angibt, kann von Wettbewerbern, Verbraucherzentralen oder Abmahnverinen kostenpflichtig abgemahnt werden.
      Allerdings – die von Ihnen genannte Seite (der-familienstammbaum.de – korrekt?) von Herrn Böttcher enthält durchaus ein Impressum. Sie können es in der linken Seitenleiste relativ weit unten aufrufen. Dort sind auch Kontaktmöglichkeiten genannt.

      Viele Grüße
      Ihr PC-SPEZIALIST-Team

  35. Wolfgang Herden sagt:

    Danke für die Info, sind zwar nur 100 Euro aber gerade die fiese Masche nervt. Kleinanzeigen bei Ebay ist toll aber auch ein Platz an dem abgezockt wird. Gerade die Lockangebote und nur Zahlung Freunde und Familie sind gefährlich Und in der Regel ist hier Vorsicht geboten. Auch die Masche mit dem Foto und Personalausweises Bedeutet .ACHTUNG HIER IST EIN BETRÜGER UNTRRWEGS

  36. Harald Herbst sagt:

    Ich brauche Hilfe! Ich wurde um 76900,00? betrogen.

    1. PC-SPEZIALIST-Redaktion sagt:

      Hallo Harald!

      Wenden Sie sich bitte an die Polizei oder einen Anwalt, bzw. die Verbraucherzentrale, wenn Sie betrogen wurden.

      Viele Grüße
      Ihr PC-SPEZIALIST-Team